Aktuell

Als »haarscharf beobachtet und ungemein komisch« beschreibt Susanne Klingenstein (FAZ) die Feuilletons von Lessie Sachs aus deren Zeit im amerikanischen Exil.  Die wunderbare Besprechung unserer 2019 erschienenen Lessie-Sachs-Ausgabe »Das launische Gehirn« können Sie hier nachlesen.

 

»Worte wie Graffitis, wie Tattoos, wie Schmutz auf der Weltliteratur. So erschienen Shelagh Delaneys Texte der englischen Öffentlichkeit, als sie 1958 in die Szene hineinbrauste wie ein Autounfall«: Shelagh Delaney (1938–2011) gilt längst als Klassikerin der englischen Literatur und als Ikone der Popkultur. Mit »A Taste of Honey« ist im Herbst bei uns erstmals eine Werkausgabe erschienen, wunderbar besprochen unter anderem von Mithu Sanyal im Deutschlandfunk, von der auch das Zitat oben stammt. Unsere Lesung mit Herausgeber und Übersetzer Tobias Schwartz und Manuela Reichart am 10. Januar eröffnete nicht nur das Jahresprogramm des Literaturhauses Berlin, sondern war obendrein auch noch ausverkauft.

 

Auch unsere zweite Neuerscheinung lohnt sich sehr: In »Frauen sind komisch« porträtiert Iris Schürmann-Mock – so spannend wie unterhaltsam – Kabarettistinnen aus 120 Jahren Kabarettgeschichte, von Marya Delvard über Liesl Karlstadt und Erika Mann bis hin zu Maren Kroymann und Carolin Kebekus.

 

Kurz nach dem 100. Jubiläum des Reisebeginns von Alma M. Karlin war deren »Einsame Weltreise« Ende des Jahres vergriffen und ist nun in zweiter Auflage erschienen. Übrigens: Auch ihre bei uns erstmals in deutscher Originalsprache veröffentlichte Autobiografie »Ein Mensch wird« ist absolut lesenswert.

 

Und wenn Sie schon einmal einen Blick auf unser Frühjahrsprogramm werfen möchten: Die neue Vorschau ist da! Hier können Sie darin blättern oder sie herunterladen.

 

Viel Freude beim Entdecken wünscht

Britta Jürgs

 

Shelagh Delaney
A Taste of Honey

 

Ein skurriles Erholungsheim an der stürmischen Küste, ein jugendlicher Außenseiter, der sein Anderssein mit dem Leben bezahlt, ein junger Minenarbeiter, der ein kurzes Glück als Tänzer findet: In ihren Erzählungen und Stücken entführt Shelagh Delaney ins nordenglische Arbeitermilieu, schreibt von jugendlichen Träumen, Illusionslosigkeit und den Zwängen ihrer Zeit – einer Zeit, die der unseren verblüffend nah ist.

 

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Iris Schürmann-Mock
Frauen sind komisch

 

Längst rütteln sie am vermeintlichen Humor-Monopol der Männer: Kabarettistinnen haben die Geschichte ihrer komisch-bissigen Bühnenkunst von Anfang an mitgeprägt. Mehr und mehr brechen sie mit den ihnen zugewiesenen Rollen, lassen sich nicht mehr vorschreiben, was »richtiges« Kabarett sei. Eine Entdeckungsreise durch über ein Jahrhundert Kabarettgeschichte.

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Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte und Feuilletons der 1896 in Breslau geborenen deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten. Neben Reflexionen ihres politischen Engagements 1918/19, der Zeit im Gefängnis und ihrem Erleben des Exils sind es vor allem scharfsichtige Alltagsbeobachtungen, die Sachs elegant und pointiert zu Lyrik und Kurzprosa verarbeitet.

                                       

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Ruth Landshoff-Yorck
Die Schatzsucher von Venedig

 

Auf einer Abendgesellschaft in einem venezianischen Palazzo verquicken sich die Schicksale des amerikanischen Geschwisterpaares Madelin und Jack mit denen einer illustren Partygesellschaft.

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130. Geburtstag & 100. Jubiläum im Herbst 2019

Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

 

1919 bricht Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reisebücher wird sie zu einer der bekanntesten Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit – auch heute noch unverwechselbar durch ihre scharfe Beobachtungsgabe und ihren trockenen, humorvoll-ironischen Ton.

 

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Die Herbstausgabe der Virginia Frauenbuchkritik ist zur Frankfurter Buchmesse erschienen. Hier können Sie sie bestellen!

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