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Und schon ist wieder Februar ... Kennen Sie bereits unsere Frühjahrsvorschau? Ein Blick auf unsere Neuerscheinungen lohnt sich sehr!
Die Fotografin Dina Oganova und die Autorin Salome Benidze, deren »Stadt auf dem Wasser« 2017 bereits bei uns erschienen ist, haben mit »›Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort.‹ Porträts von Frauen aus Georgien« Geschichten festgehalten, die in der öffentlichen Überlieferung oft unterzugehen drohen: Frauen verschiedener Generationen berichten von ihren Erfahrungen während des Kaukasuskrieges 2008, erzählen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – als Mutter, Ärztin, Soldatin, Ehefrau, Kind, Lehrerin, Bäckerin oder Studentin von den Kriegstagen, von Gewalt und Verlust, Beharrlichkeit und Mut und vom Wiederaufbau und ihrem Leben im heutigen Georgien.

Ebenfalls im März erscheint »So viel Energie. Künstlerinnen in der dritten Lebensphase« in der 5., aktualisierten Auflage. Die Autorin Hanna Gagel porträtiert darin Malerinnen und Bildhauerinnen jenseits der 50, von Magdalena Abakanowicz über Käthe Kollwitz bis Marianne Werefkin.

 

Bereits im Oktober erschienen und unbedingt empfehlenswert ist »A Taste of Honey«, Erzählungen und Stücke von Shelagh Delaney. Mit dieser Werkausgabe erscheinen erstmals alle veröffentlichten Texte der Schriftstellerin, die längst als Klassikerin der englischen Literatur und als Ikone der Popkultur gilt, in Buchform, neu bzw. erstmals übersetzt von Tobias Schwartz.

 

Oder steht Ihnen der Sinn eher nach Kabarett? In »Frauen sind komisch«, ebenfalls im Herbst erschienen, porträtiert Iris Schürmann-Mock – so spannend wie unterhaltsam – Kabarettistinnen aus 120 Jahren Kabarettgeschichte, von Marya Delvard über Liesl Karlstadt und Erika Mann bis hin zu Maren Kroymann und Carolin Kebekus.

 

Kurz nach dem 100. Jubiläum des Reisebeginns von Alma M. Karlin war deren »Einsame Weltreise« Ende des Jahres vergriffen und ist nun in zweiter Auflage erschienen. Übrigens: Auch ihre bei uns erstmals in deutscher Originalsprache veröffentlichte Autobiografie »Ein Mensch wird« ist absolut lesenswert.

 

Viel Freude beim Entdecken wünscht

Britta Jürgs

 

Dina Oganova / Salome Benidze

Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort

– erscheint Mitte März 2020 –

So präsent der Kaukasuskrieg 2008 in den Medien war, so groß sind die Lücken in der öffentlichen Erzählung.

Mit ihrem Buch widmen sich Fotografin und Autorin diesen kaum wahrgenommenen Geschichten. Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs berichten von ihren Erfahrungen während des Krieges und ihrem Alltag im heutigen Georgien.

 

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Hanna Gagel

So viel Energie

– erscheint Mitte März 2020 –

Käthe Kollwitz schuf ihre berühmte »Pietà« im Alter von 70 Jahren, Louise Bourgeois war bereits 88, als ihre gigantische Installation »Maman« die Londoner in der Tate Modern begeisterte. Wie viel künstlerisches Potential im Alter stecken kann, zeigen sechzehn Portraits von Künstlerinnen jenseits der 50.

 

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Shelagh Delaney
A Taste of Honey

 

Ein skurriles Erholungsheim an der stürmischen Küste, ein jugendlicher Außenseiter, der sein Anderssein mit dem Leben bezahlt, ein junger Minenarbeiter, der ein kurzes Glück als Tänzer findet: In ihren Erzählungen und Stücken entführt Shelagh Delaney ins nordenglische Arbeitermilieu, schreibt von Träumen, Illusionslosigkeit und den Zwängen ihrer Zeit – die der unseren verblüffend nah ist.

 

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Iris Schürmann-Mock
Frauen sind komisch

 

Längst rütteln sie am vermeintlichen Humor-Monopol der Männer: Kabarettistinnen haben die Geschichte ihrer komisch-bissigen Bühnenkunst von Anfang an mitgeprägt. Mehr und mehr brechen sie mit den ihnen zugewiesenen Rollen, lassen sich nicht mehr vorschreiben, was »richtiges« Kabarett sei. Eine Entdeckungsreise durch über ein Jahrhundert Kabarettgeschichte.

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Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte und Feuilletons der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten. Neben Reflexionen ihres politischen Engagements 1918/19, der Zeit im Gefängnis und im Exil sind es vor allem scharfsichtige Alltagsbeobachtungen, die Sachs elegant und pointiert zu Lyrik und Kurzprosa verarbeitet.

                                       

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Alma M. Karlin

Einsame Weltreise
2. Auflage

 

1919 bricht Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reisebücher wird sie zu einer der bekanntesten Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit – auch heute noch unverwechselbar durch ihre scharfe Beobachtungsgabe und ihren trockenen, humorvoll-ironischen Ton.

 

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