Aktuell

Lang ist's nicht mehr bis zur Leipziger Buchmesse, doch schon vorher stehen einige interessante Veranstaltungen auf dem Programm, zu denen wir Sie ganz herzlich einladen.

 

Spannende Einblicke in das turbulente Leben der Schriftstellerin und Tierbildhauerin Christa Winsloe zwischen Deutschland, Ungarn, Amerika und Frankreich gibt die Winsloe-Biografin und -Herausgeberin Doris Hermanns am 25. Februar in Berlin Schöneberg.

 

Zwei schöne Gelegenheiten, Virginia Woolfs einziges Theaterstück – die Komödie »Freshwater« – kennenzulernen, bieten die kommenden Lesungen am 26. und 27. Februar in Potsdam und Berlin mit dem Übersetzer Tobias Schwartz, der »Freshwater« auch mit dem kleinen Rahmenstück »Bloomsbury« versehen hat.

 

Unsere Jubiläumstour ist zwar vorbei, aber wir sind gerade so schön dabei und irgendwie auf den Geschmack gekommen, also reisen wir einfach weiter: Am 8. März sind wir in Höchstadt an der Aisch, am 9. März in Sulzbach-Rosenberg zu Gast.
Anschließend gehen dann
Florence Hervé und die »Wasserfrauen« auf Reisen.
Mehr finden Sie auf unserer
Veranstaltungsseite, wir freuen uns auf Sie!


Das Titelbild dieser Seite ziert übrigens das Cover unserer Frühjahrsvorschau, die Sie hier herunterladen oder durchblättern können.

 

Das Cover wiederum ziert Alma M. Karlin, die 1919 zu ihrer achtjährigen Weltreise aufbrach und schließlich eine der berühmtesten Reiseschriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum war. Ihre faszinierende, ausgesprochen schwung- und humorvoll geschriebene Autobiografie »Ein Mensch wird« erscheint im März.

 

In unserer zweiten Neuerscheinung, »Kaddisch für Babuschka«, lässt Marina B. Neubert eine Berliner Schriftstellerin und deren Romanfigur Hannah in deren beider Heimatstadt Lemberg reisen. Zwei Geschichten einer Suche, zwei Suchen nach einer Geschichte.

 

Viel Spaß beim Entdecken!
Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Alma M. Karlin
Ein Mensch wird

 

Wie wird aus einem mit halbseitigen Lähmungen geborenen Mädchen, dem die Ärzte nur ein wenige Monate kurzes Leben prophezeihen, eine weltreisende Pionierin? 1930 verfasst die 1889 im deutsch-slowenischen Celje/Cilli geborene Alma M. Karlin ihre Autobiografie und wirft dabei kritisch-ironische Schlaglichter auf europäische Gesellschaften des frühen 20. Jahrhunderts.

 

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Marina B. Neubert

Kaddisch für Babuschka

 

Eine Berliner Autorin lässt ihre Romanfigur Hannah nach Lemberg zu ihrer lange tot geglaubten Großmutter reisen – um dann selbst Hals über Kopf ins Flugzeug nach Lemberg zu steigen, als sie vom Tod ihrer eigenen Großmutter erfährt. Zwei parallele Geschichten einer versuchten Begegnung, dem Ringen ums Begreifen, nicht zuletzt der eigenen Vergangenheit. Und von der Suche nach dem Noch-Möglichen.

 

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Virginia Woolf / Tobias Schwartz

Bloomsbury & Freshwater

 

Eine Komödie von Virginia Woolf? Tatsächlich. In einem kleinen Küstenort auf der Isle of Wight wird der Dienst an der Kunst ins Groteske getrieben. Die AkteurInnen: Künstlerpersönlichkeiten des Viktorianischen Zeitalters, allen voran die Fotografin Julia Margaret Cameron. Tobias Schwartz hat Woolfs heute fast vergessenes Theaterstück neu übersetzt und mit dem Rahmenstück »Bloomsbury« versehen.

 

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Silvia Tennenbaum

Rachel, die Frau des Rabbis

 

Rachel, Künstlerin und seit zwanzig Jahren mit einem Rabbiner verheiratet, hat der Beruf ihres Mannes in die Provinz einer New Yorker Vorort-Gemeinde verschlagen – wo sie so gar nicht in das Bild einer ordentlichen Rebbezin passen will. Ein liebevoll-ironisches Porträt einer amerikanischen Vorstadtgemeinde der 1960er Jahre.

 

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Salome Benidze

Die Stadt auf dem Wasser

 

Helena träumt davon, ein Getränk aus der Berberitze zu erschaffen. Die Architektin Katharina entwirft ein Wohnviertel für die Ärmsten der Stadt. Und Ilaria wurde als Kind auf dem Meer ausgesetzt und von einem jungen Fischer gerettet, bleibt in der Stadt auf dem Wasser aber eine Fremde. In Benidzes farbig-poetischem Mosaik um sieben Frauen verschwimmen Märchenhaftes und Alltägliches, Fantasie, Realität, Traum und Zerstörung.

 

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Britta Jürgs (Hg.)

»Was trinken wir? Alles!«

 

Champagner, Martini, Whisky oder Wodka – die Bedeutung von Alkohol für die Entstehung von Literatur ist legendär. Und am literarischen Tresen tummeln sich die verschiedensten Figuren, finden Begegnungen statt, banale wie schicksalsvolle. Britta Jürgs ist den ethanolhaltigen Spuren in Romanen, Erzählungen und (Auto-)Biografien gefolgt und serviert einen Cocktail origineller, witziger, kritischer und abgründiger Texte rund um den Blick ins Glas.

 

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Die Herbstausgabe der Virginia Frauenbuchkritik ist zur erschienen. Frankfurter Buchmesse. Hier können Sie sie bestellen!

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Vorschau Frühjahr 2018