Aktuell

»(D)as Zeug für den Olymp des Absurden« bescheinigt Ulrike Baureithel im »Tagesspiegel« Virginia Woolfs Komödie »Freshwater« in ihrer Besprechung der Buchpremiere am 4. Dezember.

Tobias Schwartz hat Woolfs einziges Theaterstück nicht nur neu übersetzt, sondern auch mit dem kleinen Rahmenstück »Bloomsbury« rund um die Uraufführung 1935 versehen. Ergänzt wird unsere Neuerscheinung »Bloomsbury & Freshwater« außerdem durch einen bissig-humorvollen Essay von Virginia Woolf über ihre Großtante, die Fotografin Julia Margaret Cameron.

 

Ebenfalls zur Lektüre empfehlen wir natürlich unsere weiteren Neuerscheinungen:
Die Geschichten sieben ganz unterschiedlicher Frauen verflicht die junge georgische Autorin Salome Benidze in ihrem Roman »Die Stadt auf dem Wasser« und entführt in eine nur scheinbar geordnete Welt zwischen Traum und Zerstörung.

 

»Rachel, die Frau des Rabbis« hat der Beruf ihres Ehemannes in die amerikanische Ostküstenprovinz verschlagen, wo sie so gar nicht in das Bild einer ordentlichen Rebbezin passen will. Witzig und ironisch porträtiert Silvia Tennenbaum in ihrem autobiografisch gefärbten Roman eine jüdische Vorstadtgemeinde im Amerika der 1960er Jahre. 

 

Und das von mir herausgegebene alkoholisch-literarische Jubiläumsbuch lädt ein zu einem Cocktail origineller, witziger, kritischer, abgründiger und ungewöhnlicher Texte und Zitate von Autorinnen von Champagner bis Whisky: »Was trinken wir? Alles!«.

 

Für all diejenigen, die noch auf der Suche nach weiteren Lese- und Geschenktipps sind, haben wir außerdem 20 Empfehlungen quer durch 20 Jahre AvivA zusammengestellt!

 

Viel Spaß beim Entdecken und eine schöne Adventszeit wünscht

 

Ihre Britta Jürgs

 

 

Neuerscheinungen

 

Tobias Schwartz / Virginia Woolf

Bloomsbury / Freshwater

 

Eine Komödie von Virginia Woolf? Mit »Freshwater« zeigt sich die Autorin als humorvoll-ironische Dramatikerin. Neu übersetzt und als Stück im Stück umrahmt von Tobias Schwartz' Theaterstück »Bloomsbury« um die Uraufführung 1935 im Bloomsbury-Kreis, wird dem Werk und seinem historischen Hintergrund neues Leben eingehaucht.

 

»mehr Infos«

 

 

Silvia Tennenbaum
Rachel, die Frau des Rabbis

 

Rachel ist seit 20 Jahren mit dem Vorstadtrabbiner Seymour Sonnshein verheiratet und passt so gar nicht in das Bild einer ordentlichen Rebbezin – was für ihren Mann kein Problem ist, die Vorstädter aber gehörig in Aufruhr versetzt und das Leben in der amerikanischen Provinzgemeinde auf den Kopf stellt.

»mehr Infos«

 

Salome Benidze

Die Stadt auf dem Wasser

 

Helena ist für ihre Backwaren berühmt, hat aber andere Träume. Und Ilaria, die immer nach Orangen duftet, bleibt in der Stadt am Wasser immer eine Fremde. Realistisches und Fantastisches verschwimmt in den Geschichten um sieben ganz unterschiedliche Frauen; Geschichten, die doch nicht so unabhängig voneinander sind, wie es zunächst scheint ...

 

»mehr Infos«

 

Britta Jürgs (Hg.)

»Was trinken wir? Alles!«

 

Champagner oder Martini, Bier oder Wein, Whisky oder Wodka – die literarische Bar wartet mit einer breiten Text- und Getränkepalette jedweder Couleur und Geschmacksrichtung auf. Ein Cocktail origineller, witziger, kritischer, abgründiger und ungewöhnlicher Texte und Dialoge vom und über den Blick ins Glas, rund um Wein und Whisky.

 

»mehr Infos«

 

 

 

Victoria Wolff

Die Welt ist blau

 

Eine junge Frau fährt mit ihrem Geliebten 1933 in die Sommerfrische nach Ascona. Inmitten einer bunten Schar von Lebenskünstlern geraten die beiden im »beglückenden Nest« am Lago Maggiore in Versuchung.

 

»mehr Infos«

 

 

Florence Hervé, Thomas A. Schmidt

Wasserfrauen

 

Eine venezianische Gondoliera, eine Unterwasserarchäologin, eine Wasserrechtlerin, eine Schwimmerin, eine Musikerin, eine Eisbildhauerin: In Bild und Wort porträtieren Florence Herve und Thomas A. Schmidt 23 faszinierende Frauen aus einem Dutzend europäischer Länder.

 

»mehr Infos«

 

Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.): 

Rosa und Anna Schapire – Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

 

Die beiden aus einer jüdischen Familie in Galizien stammenden Schwestern Rosa (1874–1954) und Anna Schapire (1877–1911) sind heute nur wenigen bekannt. Die Doppelbiografie beleuchtet erstmals die historischen Kontexte, wechselseitigen Einflüsse und intellektuellen Profile der vielseitigen Schwestern.

 

»mehr Infos«

 



Suche

Die Herbstausgabe der Virginia Frauenbuchkritik erscheint zur Frankfurter Buchmesse. Hier können Sie sie bestellen!

Link zur Vorschau 2018
Vorschau Frühjahr 2018