Aktuell

Das neue Jahr ist da und unsere Neuerscheinungen stehen schon in den Startlöchern. Werfen Sie doch schon einmal einen Blick in unsere Frühjahrsvorschau!

Doch 2019 ist auch ein Jahr der Jubiläen: Da wäre zum Beispiel der 125. Geburtstag von Alice Rühle-Gerstel
Ihr autobiografisch geprägter Roman »Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit« um eine junge Kommunistin, die nach 17 Jahren in Berlin nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in ihre Heimatstadt Prag zurückkehrt und dort mit misstrauischen Genossen und nationalsozialistischen Spionen, aber auch mit amourösen Verstrickungen und nicht zuletzt ihrer bürgerlichen Herkunft konfrontiert wird, ist so packend wie zeitlos. Wärmste Empfehlung!

2019 heißt auch: 100 Jahre Bauhaus. Wie wäre es passend dazu mit einem eher ungewöhnlichen Blick in die Designgeschichte »Vom Salzstreuer bis zum Automobil: Designerinnen« (Hg. Britta Jürgs) oder der großartigen Palucca-Biografie von Susanne Beyer?

 

Und hier noch ein Tipp für diejenigen, die zu Jahresanfang in Norddeutschland sind: Bis zum 7. April 2019 ist im Kunstmuseum Ahrenshoop noch die Ausstellung »›Nach dem nördlichen Eismeer zu sehe ich noch eine kleine Tür.‹ Schiffswege von Künstlern und Literaten ins Exil (1933–1941)« zu sehen, konzipiert von Kristine von Soden, Autorin von »›Und draußen weht ein fremder Wind ...‹ Über die Meere ins Exil« und »›Ob die Möwen manchmal an mich denken?‹«.

 

Bei der #indiebookchallenge ab dem 19. Januar ist »ein Buch, das im Irrenhaus spielt« gefragt (#irresbuch). Was passt da besser als Nellie Blys Undercoverreportage »Zehn Tage im Irrenhaus«?

Mehr zu dieser tollen Aktion und AvivA-Empfehlungen dazu finden Sie hier.

 

Ein gutes und gesundes Neues Jahr voll literarischer Entdeckungen wünscht

 

Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

 

1919 bricht Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reisebücher, die sie nach ihrer Heimkehr ins deutsch-slowenische Cilli/Celje verfasst, wird sie zu einer der bekanntesten europäischen Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit – auch heute noch unverwechselbar durch ihre scharfe Beobachtungsgabe und ihren trockenen, humorvoll-ironischen Ton.

 

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Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte der 1937 in die USA emigrierten deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten.

Zahlreiche Gedichte und Prosatexte erscheinen nun erstmals in Buchform, darunter viele bislang unveröffentlichte aus dem Nachlass.

 

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Alice Berend

Die Bräutigame der Babette Bomberling

 

Babette Bomberling, jung und reizend, hat einen Makel: Die Familie verdankt ihren Wohlstand der väterlichen Fabrik für Särge. Doch Mutter Bomberling scheut keine Mühen, ihre Tochter standesgemäß zu verheiraten.

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Kristine von Soden

Ob die Möwen manchmal an mich denken?

 

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kam sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. »Judenrein!« lautete die Parole an der deutschen Ostseeküste, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit war. Schon im Wilhelminischen Kaiserreich drucken jüdische Zeitungen »Bäderlisten« ab, warnen vor Badeorten, in denen jüdische Gäste unerwünscht sind.

 

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Victoria Wolff

Das weiße Abendkleid

 

»La joie tremblante« nennt der Pariser Couturier Partout ein weißes Abendkleid, das die Frau verändert, die es trägt, und ihr bisheriges Leben in Frage stellt: von der schwedischen Filmdiva Anne Lund über das Mannequin Sonja Putilew und die Kaufmannsgattin Maria Barthoud bis hin zu der aus Wien geflüchteten ehemaligen Medizinstudentin Ilka Wahla.

 

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Annemarie Weber

Die jungen Götter

 

Ihre Freiheit und Ungebundenheit fasziniert sie, vor allem aber ihre Schönheit: Nachdem Frau Blau ihren gewalttätigen Mann vor die Tür gesetzt hat und sich ganz der Arbeit an ihrem Buch widmen will, kommen sie ihr immer wieder in die Quere, diese Männer unter dreißig, die »jungen Götter«. Und dann eröffnet die ehemalige Schauspielerin noch ein Theater im Hinterhof, das zum Treffpunkt der West-Berliner Boheme der 1970er wird.


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