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Buch "Im Banne der Südsee" im Sand neben einem orangenen Strohhut

Da ist sie, unsere zweite Neuerscheinung in diesem Herbst: »Im Banne der Südsee«. 1919 brach die deutsch-slowenische Schriftstellerin Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf. Acht Jahre ist sie unterwegs, ihre ständige (und einzige) Begleiterin: Schreibmaschine »Erika«. Im zweiten Band ihrer Weltreisetrilogie begleiten wir die Autorin von China durch Australien, Neuseeland und Ozeanien bis nach Papua-Neuguinea. Viel Spaß beim Lesen!

 

Eine echte Wiederentdeckung ist auch Margaret Goldsmiths Roman »Patience geht vorüber« aus dem Jahr 1931. Im Zentrum: die sympathische Heldin Patience mit ihren Lebensentwürfen und Enttäuschungen, von ihrer Arbeit als Journalistin zwischen Deutschland und England bis zur Karriere als Medizinerin. Margaret Goldsmith, heute am ehesten als Geliebte von Vita Sackville-West ein Begriff, zeichnet dabei ein vielschichtiges Bild der deutschen und englischen Gesellschaften vom Ende des Ersten Weltkriegs bis ins Jahr 1930.

 

Anfang September kam die tolle Nachricht und wir freuen uns immer noch riesig: Shelagh Delaneys »A Taste of Honey« ist auf der Hotlist 2020! Ganz herzlichen Dank an alle, die für die britische Autorin gestimmt haben!

 

Und auch ein Blick auf unsere Frühjahrstitel lohnt sich weiterhin: »Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort« von Dina Oganova und Salome Benidze vermittelt seltene Eindrücke aus dem Georgien der Gegenwart, und auch Hanna Gagels Buch »So viel Energie. Künstlerinnen in der dritten Lebensphase«, das in der 5., überarbeiteten Auflage ebenfalls im März erschienen ist, können wir nur wärmstens empfehlen.

 

Spätsommerliche Grüße

Ihre Britta Jürgs

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Margaret Goldsmith

Patience geht vorüber

 

Berlin 1918, Grete und Patience feiern ihr bestandenes Abitur. Grete ist Sozialistin. Patience, die eine englische Mutter hat, steht zwischen den Nationen, Klassen und Geschlechtern. In ihrem Berlin-Roman von 1931 zeichnet Margaret Goldsmith, führende US-Ökonomin und zeitweilige Geliebte von Vita Sackville-West, ein vielschichtiges Bild der deutschen und englischen Gesellschaften bis ins Jahr 1930.

 

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Alma M. Karlin: Im Banne der Südsee

Alma M. Karlin
Im Banne der Südsee

 

Von China über Australien bis nach Papua-Neuguinea entführt Alma M. Karlin im zweiten Teil ihrer Reisetrilogie – des Berichts ihrer abenteuerlichen Weltreise, die sie von 1919 bis 1927 über fünf Kontinente führt und die so ganz anders ist als andere touristische Reisen ihrer Zeit. Messerscharf beobachtet, erzählt mit dem unverwechselbaren Karlin-Humor.

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Shelagh Delaney: A Taste of Honey. Erzählungen und Stücke. AvivA Verlag 2019

Shelagh Delaney
A Taste of Honey

– Hotlist 2020 –

Ein skurriles Erholungsheim an der stürmischen Küste, ein jugendlicher Außenseiter, der sein Anderssein mit dem Leben bezahlt, ein junger Minenarbeiter, der ein kurzes Glück als Tänzer findet: In ihren Erzählungen und Stücken entführt Shelagh Delaney ins nordenglische Arbeitermilieu, schreibt von Träumen, Illusionslosigkeit und den Zwängen ihrer Zeit – die der unseren verblüffend nah ist.

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Neuerscheinung: Nicht mal die Vögel fliegen dort. Porträts von Frauen aus Georgien.

Dina Oganova / Salome Benidze

Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort

 

So präsent der Kaukasuskrieg 2008 in den Medien war, so groß sind die Lücken in der öffentlichen Erzählung.

Mit ihrem Buch widmen sich Fotografin und Autorin diesen kaum wahrgenommenen Geschichten. Frauen unterschiedlichen Alters und Berufs berichten von ihren Erfahrungen während des Krieges und ihrem Alltag im heutigen Georgien.

 

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Hanna Gagel: So viel Energie. Künstlerinnen in der dritten Lebensphase.

Hanna Gagel

So viel Energie

 

Käthe Kollwitz schuf ihre berühmte »Pietà« im Alter von 70 Jahren, Louise Bourgeois war bereits 88, als ihre gigantische Installation »Maman« die Londoner in der Tate Modern begeisterte. Wie viel künstlerisches Potenzial im Alter stecken kann, zeigen sechzehn Porträts von Künstlerinnen jenseits der 50.

 

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Iris Schürmann-Mock: Frauen sind komisch. Kabarettistinnen im Porträt. AvivA 2019

Iris Schürmann-Mock
Frauen sind komisch

 

Längst rütteln sie am vermeintlichen Humor-Monopol der Männer: Kabarettistinnen haben die Geschichte ihrer komisch-bissigen Bühnenkunst von Anfang an mitgeprägt. Mehr und mehr brechen sie mit den ihnen zugewiesenen Rollen, lassen sich nicht mehr vorschreiben, was »richtiges« Kabarett sei. Eine Entdeckungsreise durch ein Jahrhundert Kabarettgeschichte.

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