Von Aphra Behn bis Victoria Wolff –

AvivA im Herbst

Die Bücher "Keine Bilder ohne Worte" (rot mit weißer Schrift und einigen schwarz-weiß-Fotos) und "Frauen und Film" (schwarz-weiß mit weißer Schrift) stehen in einer Nische einer roten Ziegelmauer.

Am 1. November 2021 wurde Britta Jürgs (zusammen mit Thomas Wohlfahrt) im Roten Rathaus für besondere Verdienste um die Förderung des literarischen Lebens in Berlin mit der Rahel Varnhagen von Ense-Medaille ausgezeichnet. Die wundervolle Laudatio von Pieke Biermann ist auf der Verlagsseite nachzulesen.

 

Am 1. November 2021 wäre Ilse Aichinger 100 Jahre alt geworden –  Jutta Sauer hat mit »Wie nur ein Haifisch trösten kann« ein einfühlsames Porträt verfasst, das eine wunderbare Einführung in das Werk der österreichischen Schriftstellerin bietet.

 

Trotz aller berechtigten Turbulenzen hatten wir eine großartige Buchmesse mit inspirierenden Begegnungen, tollen Gesprächen und schönen Veranstaltungen – darunter auch die Buchpremiere von Aphra Behns Werken. Hinter den schönen Titeln »Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten« und »Fliegen sollst du« verbirgt sich eine echte Entdeckung, diesmal aus dem England des späten 17. Jahrhunderts, in deutscher Neu- bzw. Erstübersetzung von Tobias Schwartz. Gerade hat der WDR der »Skandaldichterin des 17. Jahrhunderts« eine knapp 12-minütige Sendung gewidmet, die Sie hier nachhören können.

 
»Die Schilderungen kleinstädtischer Verhältnisse sind gleichermaßen authentisch wie stilistisch brillant«, schreibt Christiana Puschak in der jungen Welt über Victoria Wolffs Roman »Gast in der Heimat«. Und auch Petra Lohrmann ist begeistert und empfiehlt unsere Neuerscheinung auf ihrem Blog Gute Literatur. Aus der Perpektive der jungen Claudia Dortenbach erzählt Wolff vom Erstarken des Nationalsozialismus in einer süddeutschen Stadt und schließlich vom Weg ins Exil, authentisch, lebendig und beeindruckend leichtfüßig. Nach »Die Welt ist blau« und »Das weiße Abendkleid« ist das bereits der dritte Roman der 1933 emigrierten Heilbronner Autorin, den Anke Heimberg bei uns herausgibt.

 

Auch die erweiterte Neuauflage des wunderbaren Buches »Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung« von Andrea Weisbrod anlässlich des 300. Geburtstags der französischen Adligen am 29. Dezember 2021 ist in diesem Herbst erschienen – und ein ideales Geschenk für Kunst- und Geschichtsinteressierte. Die Buchpremiere fand im Rahmen einer Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem Kindermann Verlag stattstatt, die auf YouTube angesehen werden kann.

 

Viel Spaß beim Entdecken wünscht

Ihre Britta Jürgs

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Victoria Wolff

Gast in der Heimat

 

Seit Generationen leben die protestantische Kaufmannsfamilie Dortenbach und die jüdische Fabrikantenfamilie Martell in der württembergischen Weinstadt. Fest verbunden fühlen sich Claudia Dortenbach und ihr Ehemann Helmuth Martell ihrer schwäbischen Heimat. Als der Nationalsozialismus in der kleinen Stadt zunehmend erstarkt, ist Claudia zunächst wie betäubt.

 

»mehr Info«

 

Aphra Behn

Werke

 

Oroonoko wird aus Westafrika als Sklave in die britischen Kolonien verkauft und zettelt dort einen Aufstand an. Hellena zieht ein Leben in – sexueller – Freiheit dem Kloster vor. Und der exzentrische Doktor Baliardo schließlich erlebt sein blaues Wunder, als ihm vermeintlich Außerirdische einen Besuch abstatten. Aphra Behn, Berufsschriftstellerin und Feministin avant la lettre, Ende des 17. Jahrhunderts regelmäßig auf englischen Bühnen präsent, ist in ihrer Heimat längst wieder auf dem Vormarsch. Endlich sind ihre Komödien, Erzählungen und Gedichte auch auf Deutsch zu entdecken!

 

»mehr Info«

 


Andrea Weisbrod

Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung

300. Geburtstag am 29. Dezember 2021

 

Machtgierige, berechnende Intrigantin oder gebildete, aufgeklärte Strategin und Förderin der schönen Künste, die geschickt in die europäische Politik eingriff? Ein differenziertes Porträt einer der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.

»mehr Info«

 

Jutta Sauer

»Wie nur ein Haifisch trösten kann«

Ilse Aichinger. Ein Porträt

100. Geburtstag am 1. November 2021

 

Ilse Aichinger gilt zu recht als eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autorinnen nach 1945. In ihrem biografischen Essay porträtiert Jutta Sauer die Schriftstellerin im Dialog mit ihrem Werk und wichtigen Ereignissen der Kultur- und Zeitgeschichte. Eine Begegnung mit einer Frau mit unbeirrbarer Haltung, deren singuläres Werk über ihren Tod hinaus bis in die Gegenwart reicht.

 

»mehr Info«

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Susanne Gramatzki / Renate Kroll (Hg.)

Keine Bilder ohne Worte

 

In Briefen, Essays, Notaten und autobiografischen Aufzeichnungen reflektieren Fotografinnen und Filmemacherinnen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen – ähnlich ausdrucksstark wie das fotografische oder filmische Werk selbst.

 

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Dennis Göttel (Hg.)

Frauen Film Arbeit (Frauen und Film 69)

 

Die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Berufsfeldes stehen im Zentrum dieser neuen Ausgabe von Frauen und Film. Denn ob Skriptgirl, Maskenbildnerin oder Cutterin sie alle sind Filme-Macherinnen, deren Rolle im Sinne einer neu zu schreibenden Filmgeschichte beleuchtet werden muss.
                            

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Hertha von Gebhardt

Christian Voß und die Sterne

 

In der Schlange eines Obst- und Gemüseladens lernen sich Christian Voß und Irene Jonas 1942 in Berlin kennen. Christian Voß ist ein Apotheker aus Mecklenburg, der nach einer Verletzung von der Front nach Berlin zurückgekehrt ist. Die Berlinerin Irene Jonas musste als Jüdin ihr Jurastudium abbrechen und arbeitet seitdem als Krankenschwester.

 

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Margarete Beutler

Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

 

Margarete Beutler schreibt mit viel Witz und Kreativität über Privatlehrerinnenseminare, Heiratsbüros und »Ehescheidungsschulen«, erzählt von nähenden Männern, »künstlicher Liebe« und vom sexuellen Erwachen der Frau – und von dem »Vergnügen, der Stadt und all den verdächtigen Mannsbildern entronnen zu sein«.

 

»mehr Info«

 

 

Suche

Hier können Sie sich für unseren Newsletter über Veranstaltungen und Neuerscheinungen anmelden. Informationen zum Datenschutz.

Logo "Berliner Verlagspreis 2020"
Logo "Preisträger Deutscher Verlagspreis 2019"

AvivA auf Facebook, Twitter, Instagram:

Link zur Herbstvorschau 2021
Vorschau Herbst 2021
Die Herbst-Virginia erscheint zur Frankfurter Buchmesse am 20. Oktober
Die Herbst-Virginia erscheint zur Frankfurter Buchmesse am 20. Oktober

Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint jetzt im AvivA Verlag
Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint jetzt im AvivA Verlag