Aktuell

Der Frühling ist da – und mit ihm unsere Neuerscheinungen!

Die Breslauer Schriftstellerin Lessie Sachs veröffentlichte regelmäßig in renommierten deutschen Zeitungen, bis die Machtübernahme der Nationalsozialisten der Karriere der jüdischen Autorin ein Ende setzte. Heute ist sie nahezu in Vergessenheit geraten. Mit »Das launische Gehirn« erscheinen zahlreiche Gedichte und Kurztexte der 1937 in die USA emigrierten Autorin erstmals in Buchform, teils als Erstveröffentlichung aus dem Nachlass; mal humorvoll und selbstironisch, mal nachdenklich oder schwermütig, erstaunlich aktuell und unbedingt der Wiederentdeckung wert!

 

Alma M. Karlin wurde durch ihre Reiseerlebnisbücher Anfang der 1930er-Jahre zu einer der berühmtesten europäischen Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit. Durch die nationalsozialistische Besetzung Sloweniens und die jugoslawische Sprach- und Kulturpolitik geriet die deutschsprachige Autorin ebenfalls in Vergessenheit. Nachdem im vergangenen Jahr bereits ihre Autobiografie »Ein Mensch wird« bei uns erschienen ist, haben wir nun auch »Einsame Weltreise« erstmals in ungekürzter Fassung im deutschen Original aufgelegt.

Auch ein Blick in unsere Frühjahrsveranstaltungen lohnt sich sehr: Am 5. Mai stellen wir im Schloss Biesdorf – als »grüne Oase« mitten in Berlin für sich schon einen Ausflug wert – die Wiener Schriftstellerin Lili Grün und deren Romane, Gedichte und Feuilletons aus den 1920er- und 1930er-Jahren vor.

Autorin Kristine von Soden ist im Mai und Juni mit Lesungen aus »›Ob die Möwen manchmal an mich denken?‹ Die Vertreibung jüdischer Badegäste an der Ostsee« in Norddeutschland unterwegs. Und bevor wir am 11. und 12. Mai auf der Kasselbuch sind, sind Sie natürlich herzlich eingeladen, im Rahmen von #verlagebesuchen am 9. Mai bei uns in Berlin-Moabit vorbeizuschauen!

 

Die Indiebookchallenge geht nun in die zweite Runde, nun mit einem Thema monatlich. Für den Monat April heißt die Challenge: Lies ein Buch mit einem roten Cover, #rotesbuch. Wie wäre es da gleich mit unserer Neuerscheinung, »Das launische Gehirn«?

 

Viel Freude beim Entdecken wünscht

Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

 

1919 bricht Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reisebücher wird sie zu einer der bekanntesten europäischen Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit – auch heute noch unverwechselbar durch ihre scharfe Beobachtungsgabe und ihren trockenen, humorvoll-ironischen Ton.

 

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Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte der 1937 in die USA emigrierten deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten.

Zahlreiche Gedichte und Prosatexte erscheinen nun erstmals in Buchform, darunter viele bislang unveröffentlichte aus dem Nachlass.

 

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Alice Berend

Die Bräutigame der Babette Bomberling

 

Babette Bomberling, jung und reizend, hat einen Makel: Die Familie verdankt ihren Wohlstand der väterlichen Fabrik für Särge. Doch Mutter Bomberling scheut keine Mühen, ihre Tochter standesgemäß zu verheiraten.

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Kristine von Soden

Ob die Möwen manchmal an mich denken?

 

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kommt sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. »Judenrein!« lautet die Parole an der deutschen Ostseeküste, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit wird.

 

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Victoria Wolff

Das weiße Abendkleid

 

»La joie tremblante« nennt der Pariser Couturier Partout ein weißes Abendkleid, das die Frau verändert, die es trägt, und ihr bisheriges Leben in Frage stellt: von der schwedischen Filmdiva Anne Lund über das Mannequin Sonja Putilew und die Kaufmannsgattin Maria Barthoud bis hin zu der aus Wien geflüchteten ehemaligen Medizinstudentin Ilka Wahla.

 

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Annemarie Weber

Die jungen Götter

 

Ihre Freiheit und Ungebundenheit fasziniert sie, vor allem aber ihre Schönheit: Nachdem Frau Blau ihren gewalttätigen Mann vor die Tür gesetzt hat und sich ganz der Arbeit an ihrem Buch widmen will, kommen sie ihr immer wieder in die Quere, diese Männer unter dreißig, die »jungen Götter«. Und dann eröffnet die ehemalige Schauspielerin noch ein Theater im Hinterhof, das zum Treffpunkt der West-Berliner Boheme der 1970er wird.


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Die Frühjahrsausgabe der Virginia Frauenbuchkritik ist zur Leipziger Buchmesse erschienen. Hier können Sie sie bestellen!

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Vorschau Frühjahr 2019