Die Neuen sind da!

Die Bücher "Keine Bilder ohne Worte" (rot mit weißer Schrift und einigen schwarz-weiß-Fotos) und "Frauen und Film" (schwarz-weiß mit weißer Schrift) stehen in einer Nische einer roten Ziegelmauer.

Da ist er, frisch aus der Druckerei: Victoria Wolffs Roman »Gast in der Heimat«.

Schon seit Generationen leben die protestantische Kaufmannsfamilie Dortenbach und die jüdische Fabrikantenfamilie Martell in der kleinen württembergischen Weinstadt. Fest verbunden fühlen sich Claudia Dortenbach und ihr Ehemann Helmuth Martell ihrer schwäbischen Heimat. Doch auch in der beschaulichen Kleinstadt erstarkt der zunehmend der Nationalsozialismus.
Die Heilbronner Autorin Victoria Wolff stammte aus einer jüdischen Fabrikantenfamilie und emigrierte 1933 in die Schweiz, später in die USA. »Gast in der Heimat« erschien erstmals 1935, Anke Heimberg hat ihn bei uns neu herausgegeben.

Ebenfalls gerade erschienen ist die überarbeitete Neuauflage des wunderbaren Buches über Madame de Pompadour von Andrea Weisbrod anlässlich des 300. Geburtstags der französischen Adligen: Die Historikerin räumt mit den hartnäckigen Klischees »der Pompadour« als intriganter Geliebten eines schwachen französischen Königs auf und zeigt die Mätresse als Politikerin und geschickte Strategin.

 

Eine echte Entdeckung, diesmal aus dem England des späten 17. Jahrhunderts, verbirgt sich hinter den schönen Titeln »Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten« und »Fliegen sollst du«: In zwei Bänden erscheinen im Herbst Romane, Erzählungen, Lyrik und Komödien von Aphra Behn in deutscher Neu- bzw. Erstübersetzung von Tobias Schwartz.

 

Außerdem freuen wir uns auf das Ilse-Aichinger-Porträt von Jutta Sauer, »Wie nur ein Haifisch trösten kann«, zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin.


Um Film, Fotografie, Fotografinnen und Filmemacherinnen geht es in zwei im Juli erschienenen Titeln:

 

In »Keine Bilder ohne Worte. Fotografinnen und Filmemacherinnen und ihre Texte«, herausgegeben von Susanne Gramatzki und Renate Kroll, reflektieren Fotografinnen und Filmemacherinnen in Briefen, Essays oder autobiografischen Aufzeichnungen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen. Die Texte der 14 Künstlerinnen – wie z.B. Alice Guy, Germaine Krull, Leontine Sagan oder Nan Goldin – werden durch fachliche Kommentare ergänzt.

 

Im Zentrum von »Frauen Film Arbeit«, der 69. Ausgabe von »Frauen und Film«, stehen die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Filmemachens mit Texten von und über Sonali Senroy, Nelly Kaplan, China Girls, The Chicks of Cleopatra und weiteren Blicken hinter die Kulissen der Filmproduktion.


In den Bergen spielen soll das Buch zur Indiebookchallenge im September, #Bergebuch. Da liegt »Sehnsucht nach den Bergen« (Hg. Florence Hervé) doch geradezu auf der Hand, oder? Weitere AvivA-Tipps zur #Indiebookchallenge und mehr zu dieser tollen Aktion finden Sie hier.

 

Viel Spaß beim Entdecken wünscht

Ihre Britta Jürgs

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Susanne Gramatzki / Renate Kroll (Hg.)

Keine Bilder ohne Worte

 

In Briefen, Essays, Notaten und autobiografischen Aufzeichnungen reflektieren Fotografinnen und Filmemacherinnen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen – ähnlich ausdrucksstark wie das fotografische oder filmische Werk selbst.

 

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Dennis Göttel (Hg.)

Frauen Film Arbeit (Frauen und Film 69)

 

Die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Berufsfeldes stehen im Zentrum dieser neuen Ausgabe von Frauen und Film. Denn ob Skriptgirl, Maskenbildnerin oder Cutterin sie alle sind Filme-Macherinnen, deren Rolle im Sinne einer neu zu schreibenden Filmgeschichte beleuchtet werden muss.
                            

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Victoria Wolff

Gast in der Heimat

 

Seit Generationen leben die protestantische Kaufmannsfamilie Dortenbach und die jüdische Fabrikantenfamilie Martell in der württembergischen Weinstadt. Fest verbunden fühlen sich Claudia Dortenbach und ihr Ehemann Helmuth Martell ihrer schwäbischen Heimat. Als der Nationalsozialismus in der kleinen Stadt zunehmend erstarkt, ist Claudia zunächst wie betäubt.

 

»mehr Info«

 

Aphra Behn

Werke

 

Oroonoko wird aus Westafrika als Sklave in die britischen Kolonien verkauft und zettelt dort einen Aufstand an. Hellena zieht ein Leben in – sexueller – Freiheit dem Kloster vor. Und der exzentrische Doktor Baliardo schließlich erlebt sein blaues Wunder, als ihm vermeintlich Außerirdische einen Besuch abstatten. Aphra Behn, Berufsschriftstellerin und Feministin avant la lettre, Ende des 17. Jahrhunderts regelmäßig auf englischen Bühnen präsent, ist in ihrer Heimat längst wieder auf dem Vormarsch. Endlich sind ihre Komödien, Erzählungen und Gedichte auch auf Deutsch zu entdecken!

 

»mehr Info«

 


Jutta Sauer

»Wie nur ein Haifisch trösten kann«

Ilse Aichinger. Ein Porträt

100. Geburtstag am 1. November 2021

 

Ilse Aichinger gilt zu recht als eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autorinnen nach 1945. In ihrem biografischen Essay porträtiert Jutta Sauer die Schriftstellerin im Dialog mit ihrem Werk und wichtigen Ereignissen der Kultur- und Zeitgeschichte. Eine Begegnung mit einer Frau mit unbeirrbarer Haltung, deren singuläres Werk über ihren Tod hinaus bis in die Gegenwart reicht.

 

»mehr Info«

 

Andrea Weisbrod

Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung

300. Geburtstag am 29. Dezember 2021

 

Machtgierige, berechnende Intrigantin oder gebildete, aufgeklärte Strategin und Förderin der schönen Künste, die geschickt in die europäische Politik eingriff? Ein differenziertes Porträt einer der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.

»mehr Info«

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Hertha von Gebhardt

Christian Voß und die Sterne

 

In der Schlange eines Obst- und Gemüseladens lernen sich Christian Voß und Irene Jonas 1942 in Berlin kennen. Christian Voß ist ein Apotheker aus Mecklenburg, der nach einer Verletzung von der Front nach Berlin zurückgekehrt ist. Die Berlinerin Irene Jonas musste als Jüdin ihr Jurastudium abbrechen und arbeitet seitdem als Krankenschwester.

 

»mehr Info«

 

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Margarete Beutler

Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

 

Margarete Beutler schreibt mit viel Witz und Kreativität über Privatlehrerinnenseminare, Heiratsbüros und »Ehescheidungsschulen«, erzählt von nähenden Männern, »künstlicher Liebe« und vom sexuellen Erwachen der Frau – und von dem »Vergnügen, der Stadt und all den verdächtigen Mannsbildern entronnen zu sein«.

 

»mehr Info«

 

 

Suche

Hier können Sie sich für unseren Newsletter über Veranstaltungen und Neuerscheinungen anmelden. Informationen zum Datenschutz.

Logo "Berliner Verlagspreis 2020"
Logo "Preisträger Deutscher Verlagspreis 2019"

AvivA auf Facebook, Twitter, Instagram:

Link zur Herbstvorschau 2021
Vorschau Herbst 2021
Die neue Ausgabe der Virginia vom Frühjahr 2021
Die neue Ausgabe der Virginia vom Frühjahr 2021

Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint jetzt im AvivA Verlag
Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint jetzt im AvivA Verlag