Aktuell

Vier Frauen, vier Lebensentwürfe, vier Episoden und ein Epilog aus dem Paris der 30er Jahre rund um Modeateliers, Filmsets, Avantgardetheater, Künstlerclubs, Bälle und Tavernen.
Und ein Kleid.

Es lieferte den Stoff für eine Hollywoodproduktion und schaffte es als erstes AvivA-Buch auf die Spiegel-Bestseller-Liste.
Soviel sei schon einmal verraten zu Victoria Wolffs Roman »Das weiße Abendkleid«, das Ende September als Taschenbuch bei uns erscheint. Seien Sie herzlich eingeladen zur Buchpremiere am 25. September in Berlin mit Herausgeberin Anke Heimberg!

 

Dem »Bäderantisemitismus« des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts, einem bislang wenig beachteten Kapitel in der Geschichte der deutschen Ostseebäder, widmet sich Kristine von Soden in ihrem neuen Buch »›Ob die Möwen manchmal an mich denken?‹ Die Vertreibung jüdischer Badegäste an der Ostsee«, das bereits seit Juni lieferbar ist – ebenso wie »Die jungen Götter«: Anlässlich des 100. Geburtstags der Autorin ist nach »Westend« und »Roter Winter« nun Annemarie Webers dritter Berlin-Roman bei uns erschienen, angesiedelt im Berlin der 1970er Jahre.

 

Ihren Text- und Bildband »Wasserfrauen« stellt Florence Hervé am 20. September in Hannover, am 22. September zusammen mit »Frauen der Wüste« in Birkenwerder vor.

 

Und schließlich möchten wir Sie noch ganz herzlich zur Veranstaltung mit Marina B. Neubert einladen, die am 4. Oktober im Rahmen der Herbsttage der jüdischen Musik in Hannover aus ihrem Buch »Kaddisch für Babuschka« liest.

 

Diese Woche ist ein Buch aus Asien gefragt (#asienbuch) – unsere Empfehlung zur indiebookchallenge  stammt aus Georgien, dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse: »Die Stadt auf dem Wasser« von Salome Benidze. Viel Spaß beim Lesen!

Mehr zu dieser schönen Aktion und unsere AvivA-Empfehlungsliste finden Sie hier!

 

Einen sonnigen Spätsommer und viel Vergnügen beim Entdecken wünscht

 

Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Victoria Wolff

Das weiße Abendkleid

 

»La joie tremblante« nennt der Pariser Couturier Partout ein weißes Abendkleid, das die Frau verändert, die es trägt, und ihr bisheriges Leben in Frage stellt: von der schwedischen Filmdiva Anne Lund über das Mannequin Sonja Putilew und die Kaufmannsgattin Maria Barthoud bis hin zu der aus Wien geflüchteten ehemaligen Medizinstudentin Ilka Wahla.

 

 

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Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten.

 

Mit diesem Band erscheinen zahlreiche ihrer Gedichte und Prosatexte erstmals in Buchform.

 

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Annemarie Weber

Die jungen Götter

 

– anlässlich des 100. Geburtstags von Annemarie Weber –

 

Ihre Freiheit und Ungebundenheit fasziniert sie, vor allem aber ihre Schönheit: Nachdem Frau Blau ihren gewalttätigen Mann vor die Tür gesetzt hat und sich ganz der Arbeit an ihrem Buch widmen will, kommen sie ihr immer wieder in die Quere, diese Männer unter dreißig, die »jungen Götter«. Und dann eröffnet die ehemalige Schauspielerin noch ein Theater im Hinterhof, das zum Treffpunkt der West-Berliner Boheme der 1970er wird.


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Kristine von Soden

Ob die Möwen manchmal an mich denken?

 

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kam sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. »Judenrein!« lautete die Parole an der deutschen Ostseeküste, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit war. Schon im Wilhelminischen Kaiserreich drucken jüdische Zeitungen »Bäderlisten« ab, warnen vor Badeorten, in denen jüdische Gäste unerwünscht sind.

 

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Marina B. Neubert

Kaddisch für Babuschka

 

Eine Berliner Autorin lässt ihre Romanfigur Hannah nach Lemberg zu ihrer lange tot geglaubten jüdischen Großmutter reisen – um dann selbst Hals über Kopf ins Flugzeug nach Lemberg zu steigen, als sie vom Tod ihrer eigenen Großmutter erfährt. Zwei parallele Geschichten einer versuchten Begegnung, dem Ringen ums Begreifen, nicht zuletzt der eigenen Vergangenheit.

 

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Salome Benidze

Die Stadt auf dem Wasser

 

Helena träumt davon, ein Getränk aus der Berberitze zu erschaffen. Die Architektin Katharina entwirft ein Wohnviertel für die Ärmsten der Stadt. Und Ilaria wurde als Kind auf dem Meer ausgesetzt und von einem jungen Fischer gerettet, bleibt in der Stadt auf dem Wasser aber eine Fremde. In Benidzes farbig-poetischem Mosaik um sieben Frauen verschwimmen Märchenhaftes und Alltägliches, Fantasie, Realität, Traum und Zerstörung.

 

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Alma M. Karlin
Ein Mensch wird

 

Wie wird aus einem mit halbseitigen Lähmungen geborenen Mädchen, dem die Ärzte nur ein wenige Monate kurzes Leben prophezeihen, eine weltreisende Pionierin? 1930 verfasst die 1889 im deutsch-slowenischen Celje/Cilli geborene Alma M. Karlin ihre Autobiografie und wirft dabei kritisch-ironische Schlaglichter auf europäische Gesellschaften des frühen 20. Jahrhunderts.

 

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Virginia Woolf / Tobias Schwartz

Bloomsbury & Freshwater

 

Eine Komödie von Virginia Woolf? Tatsächlich. In einem kleinen Küstenort auf der Isle of Wight wird der Dienst an der Kunst ins Groteske getrieben. Die AkteurInnen: Künstlerpersönlichkeiten des Viktorianischen Zeitalters, allen voran die Fotografin Julia Margaret Cameron. Tobias Schwartz hat Woolfs heute fast vergessenes Theaterstück neu übersetzt und mit dem Rahmenstück »Bloomsbury« versehen.

 

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Die Frühjahrsausgabe der Virginia Frauenbuchkritik ist zur Leipziger Buchmesse erschienen. Hier können Sie sie bestellen!

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Vorschau Herbst 2018