Zur Übersicht: AvivA auf der Leipziger Buchmesse 2026
Am 14. März ist Indiebookday!
Sie sind in Druck: »NOW!«, Anna Opels Porträt der Theatermacherin Judith Malina, die im Juni 2026 100 Jahre alt würde, sowie Ingeborg Gleichaufs etwas andere Annäherung an Ingeborg Bachmann, ebenfalls anlässlich deren 100. Geburtstags. Ingeborg Gleichauf stellt ihr Buch erstmals am 16. März in Konstanz vor, außerdem am 21. März in Freiburg. Die Buchpremiere von »NOW!« feiern wir am Freitag, den 20. März in Leipzig im Rahmen von Leipzig liest und am Samstag, den 21. März laden wir Sie herzlich zur Lesung mit der Autorin auf der Leipziger Buchmesse ein. A propos Leipziger Buchmesse: Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Veranstaltungen auf der Messe und im Abendprogramm.
Doch auch vor der Messe wird die Zeit nicht lang, wie unser Veranstaltungskalender verrät. Zum einen setzen wir unsere Reihe Auf den Spuren vergessener Schriftstellerinnen in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte fort, und zwar am Mittwoch, den 11. März um 19.30 Uhr: Dieses Mal widmen wir uns der jüdisch-ungarischen Autorin Jolán Földes und deren Roman »Die Straße der fischenden Katze«. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Sie!
Zum anderen sind unsere Autorinnen und Herausgeberinnen weiter unterwegs: Bereits am Dienstag, den 3. März spricht Amelie Soyka, Herausgeberin von »Tanzen und tanzen und nichts als tanzen«, in der VHS Aachen über Tänzerinnen der Moderne und den Bühnentanz um 1900 als Spiegelbild gesellschaftlicher Umbrüche. Weiter geht es am Donnerstag, den 5. März in Lissabon, und zwar mit einer Lesung von Catrin George Ponciano aus »Alles – bloß nicht vage«, ihrem Porträt der portugiesischen Schriftstellerin Florbela Espanca. Am Sonntag, den 8. März stellt Herausgeberin Anke Heimberg in Freudental die Schriftstellerin Victoria Wolff und deren Roman »Gast in der Heimat« vor.
Um Frauen, die – ob als Ärztin, Missionarsfrau oder Spionin – im 19. und frühen 20. Jahrhundert längere Zeit in China verbracht haben, geht es am Dienstag, den 10. März in München: Die Autorinnen Martina Bölck und Hilke Veth lesen aus »›Ausgerechnet zu den Chinesen ...‹«.
Und nach der Messe? Doris Hermanns ist am Donnerstag, den 26. März mit ihrem Buch »Sand im patriarchalen Getriebe. Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung« im Lesecafé der Stadtbibliothek Spandau zu Gast und am Freitag, den 27. März laden wir zur Berlin-Premiere von »NOW! Judith Malina und das Living Theatre« in die Dorotheenstädtische Buchhandlung in Berlin-Moabit.
Ein #WutBuch lesen, ein Buch, das ein Thema behandelt, das Sie wütend macht, ist die Indiebookchallenge im März. Bei allem Lesegenuss durchaus wütend werden können wir bei der Lektüre von Margaret Goldsmiths Roman »Good-bye für heute«, aber auch bei Christine de Pizans »Buch von der Stadt der Frauen«. Hier finden Sie weitere AvivA-Tipps zur Indiebookchallenge.
Auf ein entdeckungsreiches Frühjahr!
Ihre Britta Jürgs
Anna Opel
NOW! Judith Malina und das Living Theatre
Lässt sich die Welt reparieren mit Kunst? Nur mit Kunst, sagt die jüdische Anarcho-Pazifistin Judith Malina. NOW! folgt ihrem ereignisreichen Leben.
Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige
Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen?
Maro
1921 wird die 19-jährige Maro Makaschwili an der Front bei Tabachmela getötet. Sie wird zur Symbolfigur eines unabhängigen, demokratischen Georgiens. Nina, Natalia und Ketewan, eigentlich gerade auf einer Geburtstags-party, finden sich plötzlich an der Seite der jungen Frau wieder.
Die Straße der fischenden Katze
In einer schmalen, dunklen Gasse im Pariser Quartier Latin wohnt die ungarische Familie Barabás. Im Viertel treffen die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern Europas aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. Sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Gaby Babić, Anke Zechner (Hg.)
Generationen
Frauen und Film, Heft 73
In der Filmwissenschaft ist »Generation«, anders als »race«, »Klasse« oder »Gender«, keine gängige Begriffs- oder gar Analysekategorie. Was kann mit einem feministischen Blick auf Generationen für Film und Kino gewonnen werden?
Good-bye für heute
Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter, der gebürtigen US-Amerikanerin Jean, und ihrem Zwillingsbruder Erhard nach dem Tod des Vaters im einstigen Stadtdomizil der Familie am Lützowplatz. Doch nicht nur die einst herrschaftliche Wohnung ist nach dem Krieg geteilt und zimmerweise vermietet, auch durch die Familie ziehen sich Risse.
Alles – bloß nicht vage! Die portugiesische Dichterin Florbela Espanca
Die autobiografische Poesie der 1894 geborenen und 1930 gestorbenen Dichterin Florbela Espanca steht für den weiblichen Aufbruch in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unerschrocken, unersättlich, ungebändigt: alles – bloß nicht vage.
Sand im patriarchalen Getriebe
1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegründet, nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. Doris Hermanns erzählt die Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig – und wie international – diese von Anfang an war und ist.