Aktuell

Bereits 1937 schreibt sie im französischen Exil ihren durch Reportagen ergänzten Roman über den Nationalsozialismus in Deutschland, in den letzten Jahren der Weimarer Republik spielt ihr »kleiner Berliner Roman«. Und am 19. Januar würde sie 125 Jahre alt: die Journalistin und Schriftstellerin Maria Leitner, Autorin von »Elisabeth, ein Hitlermädchen« und »Mädchen mit drei Namen«. Die lebendigen, pointierten und auch heute noch aktuellen Texte der scharfen Beobachterin und kritischen Analytikerin Leitner sind immer wieder eine Leseempfehlung wert!

 

Gerade erschienen ist die zweite Auflage des von Amelie Soyka herausgegebenen Portraitbandes »Tanzen und tanzen und nichts als tanzen« erschienen: In den 16 Tänzerinnen-Portraits spiegelt sich der Facettenreichtum und der Wandel des modernen Tanzes mitten im turbulenten kulturellen Geschehen der zwanziger Jahre. Vorgestellt werden unter anderem Loïe Fuller, Isadora Duncan, Josephine Baker und Gret Palucca.  Und wer schon einmal einen kleinen Blick in die Zukunft werfen möchte, sei herzlich zum Blättern in unserer Vorschau eingeladen. Auf ein schönes neues Jahr voll guter Bücher und spannender Neuentdeckungen –

 

Ihre

Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Amelie Soyka (Hg.)

Tanzen und tanzen und nichts als tanzen

 

Mit neuem Körpergefühl und erwachtem Selbstbewusstsein befreiten sich die Tänzerinnen der Moderne vom Regelkodex des klassischen Balletts, erfanden eine moderne, zeitgemäße Körpersprache. 16 Portraits entführen mitten ins turbulente kulturelle Geschehen der 1920er Jahre.

 

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Victoria Wolff

Die Welt ist blau

 

Eine junge Frau fährt mit ihrem Geliebten 1933 in die Sommerfrische nach Ascona. Inmitten einer bunten Schar von Lebenskünstlern geraten die beiden im »beglückenden Nest« am Lago Maggiore in Versuchung.

 

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Florence Hervé, Thomas A. Schmidt

Wasserfrauen

 

Eine venezianische Gondoliera, eine Unterwasserarchäologin, eine Wasserrechtlerin, eine Schwimmerin, eine Musikerin, eine Eisbildhauerin: In Bild und Wort porträtieren Florence Herve und Thomas A. Schmidt 23 faszinierende Frauen aus einem Dutzend europäischer Länder.

 

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Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.): 

Rosa und Anna Schapire – Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

 

Die beiden aus einer jüdischen Familie in Galizien stammenden Schwestern Rosa (1874–1954) und Anna Schapire (1877–1911) sind heute nur wenigen bekannt. Die Doppelbiografie beleuchtet erstmals die historischen Kontexte, wechselseitigen Einflüsse und intellektuellen Profile der vielseitigen Schwestern.

 

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Lili Grün

Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit ...

 

Nach Weltkrieg und Inflation stürzt sich Susi Urban lebenshungrig in die scheinbar unerschöpflichen Möglichkeiten und neu gewonnenen Freiheiten der ›goldenen‹ Zwanziger.

 

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Kristine von Soden

»Und draußen weht ein fremder Wind ...«

Über die Meere ins Exil

 

Von den Nationalsozialisten verfolgt, verließen sie ihre Heimat in Richtung Palästina, Amerika, Südafrika oder Shanghai.

 

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Vorschau Frühjahr 2017
Vorschau Frühjahr 2017