Aktuell

»Das launische Gehirn« ist nicht nur der hübsche Titel einer unserer Neuerscheinungen (deren Cover diese Seite ziert), sondern vor allem der eines Gedichts der 1937 in die USA emigrierten Breslauer Schriftstellerin Lessie Sachs. Wir freuen uns sehr, in diesem Frühjahr zahlreiche ihrer Kurztexte und Gedichte erstmals in Buchform veröffentlichen zu können!

Mehr zu unseren Neuerscheinungen finden Sie unten oder in unserer Frühjahrsvorschau.

2019 ist ein Jahr der Jubiläen: Da wäre zum Beispiel der 125. Geburtstag von Alice Rühle-Gerstel am 24. März – dem Sonntag der Leipziger Buchmesse. Ihr autobiografisch geprägter Roman »Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit« um eine junge Kommunistin, die nach 17 Jahren in Berlin nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in ihre Heimatstadt Prag zurückkehrt und dort mit misstrauischen Genossen und nationalsozialistischen Spionen, aber auch mit amourösen Verstrickungen und nicht zuletzt ihrer bürgerlichen Herkunft konfrontiert wird, ist so packend wie zeitlos. Wärmste Empfehlung!

 

Auch in den kommenden Wochen gibt es wieder einige schöne Veranstaltungen, zu denen wir Sie herzlich einladen:
Am 28. Februar stellt Kristine von Soden in der Berliner Buchhandlung Pankebuch ihr Buch »›Ob die Möwen manchmal an mich denken?‹ Die Vertreibung jüdischer Badegäste an der Ostsee« vor.
»Literatur trifft Musik«, die musikalische Lesung aus Lili Grüns Roman »Alles ist Jazz« in Lübeck, fand im vergangenen Juli so großen Anklang, dass es am 8. März eine Wiederholung in größerem Rahmen gibt. Am 11. März stellt Florence Hervé ihren Text-Bildband »Wasserfrauen« in Geldern vor, am 29. März im Rahmen des Festivals »Histoire d'Eau« in Genf.
Mehr zu unseren Veranstaltungen und zur Leipziger Buchmesse finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

 

»Lies ein Buch, das in einem Blog empfohlen wurde«, heißt die #indiebookchallenge ab dem 9. Februar. Wir hätten da gleich mehrere Empfehlungen: Wie wäre es zum Beispiel mit »Das Mädchen mit wenig PS« (Rut Landshoff-Yorck) oder »Die Welt ist blau« (Victoria Wolff)?

Mehr zu dieser tollen Aktion und AvivA-Empfehlungen dazu finden Sie hier.

 

Viel Freude beim Entdecken wünscht

 

Britta Jürgs

 

Neuerscheinungen

Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

 

1919 bricht Alma M. Karlin zu ihrer Weltreise auf, die sie in den folgenden acht Jahren durch fünf Kontinente führen sollte.

Durch ihre Reisebücher wird sie zu einer der bekanntesten europäischen Reiseschriftstellerinnen ihrer Zeit – auch heute noch unverwechselbar durch ihre scharfe Beobachtungsgabe und ihren trockenen, humorvoll-ironischen Ton.

 

»mehr Infos«

 

Lessie Sachs

Das launische Gehirn

 

Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte der 1937 in die USA emigrierten deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten.

Zahlreiche Gedichte und Prosatexte erscheinen nun erstmals in Buchform, darunter viele bislang unveröffentlichte aus dem Nachlass.

 

»mehr Infos«

 

 

Alice Berend

Die Bräutigame der Babette Bomberling

 

Babette Bomberling, jung und reizend, hat einen Makel: Die Familie verdankt ihren Wohlstand der väterlichen Fabrik für Särge. Doch Mutter Bomberling scheut keine Mühen, ihre Tochter standesgemäß zu verheiraten.

»mehr Infos«

 

 

Kristine von Soden

Ob die Möwen manchmal an mich denken?

 

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kommt sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. »Judenrein!« lautet die Parole an der deutschen Ostseeküste, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit wird.

 

»mehr Infos«

 

 

Victoria Wolff

Das weiße Abendkleid

 

»La joie tremblante« nennt der Pariser Couturier Partout ein weißes Abendkleid, das die Frau verändert, die es trägt, und ihr bisheriges Leben in Frage stellt: von der schwedischen Filmdiva Anne Lund über das Mannequin Sonja Putilew und die Kaufmannsgattin Maria Barthoud bis hin zu der aus Wien geflüchteten ehemaligen Medizinstudentin Ilka Wahla.

 

 »Mehr Infos«

 

Annemarie Weber

Die jungen Götter

 

Ihre Freiheit und Ungebundenheit fasziniert sie, vor allem aber ihre Schönheit: Nachdem Frau Blau ihren gewalttätigen Mann vor die Tür gesetzt hat und sich ganz der Arbeit an ihrem Buch widmen will, kommen sie ihr immer wieder in die Quere, diese Männer unter dreißig, die »jungen Götter«. Und dann eröffnet die ehemalige Schauspielerin noch ein Theater im Hinterhof, das zum Treffpunkt der West-Berliner Boheme der 1970er wird.


»mehr Infos«

 



Suche

Hier können Sie sich für unseren Newsletter über Veranstaltungen und Neuerscheinungen anmelden. Informationen zum Datenschutz.

AvivA auf Facebook, Twitter, Instagram:

Die Herbstsausgabe der Virginia Frauenbuchkritik ist zur Frankfurter Buchmesse erschienen. Hier können Sie sie bestellen!

Link zur Vorschau 2019
Vorschau Frühjahr 2019