Fotografinnen, Filmemacherinnen – und »Frauen und Film«

Die Bücher "Keine Bilder ohne Worte" (rot mit weißer Schrift und einigen schwarz-weiß-Fotos) und "Frauen und Film" (schwarz-weiß mit weißer Schrift) stehen in einer Nische einer roten Ziegelmauer.
Die Luise Büchner-Gesellschaft ehrt Autorinnen, die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufdecken und Wege zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft aufzeigen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Florence!

 

Seit diesem Jahr erscheint »Frauen und Film« bei uns. Die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Filmemachens stehen im Zentrum der gerade erschienenen 69. Ausgabe, »Frauen Film Arbeit«, mit Texten von und über Sonali Senroy, Nelly Kaplan, China Girls, The Chicks of Cleopatra und weiteren Blicken hinter die Kulissen der Filmproduktion.

 

Thematisch verwandt ist unsere zweite Neuerscheinung, »Keine Bilder ohne Worte. Fotografinnen und Filmemacherinnen und ihre Texte«, herausgegeben von Susanne Gramatzki und Renate Kroll: Fotografinnen und Filmemacherinnen reflektieren in Briefen, Essays oder autobiografischen Aufzeichnungen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen – und was entsteht, ist keineswegs bloßes Beiwerk zum »eigentlichen« künstlerischen Werk, sondern verfügt über eine ganz eigene Ausdruckskraft und Bedeutsamkeit. Die Texte der 14 Künstlerinnen – wie z.B. Alice Guy, Germaine Krull, Leontine Sagan oder Nan Goldin – werden durch fachliche Kommentare ergänzt.

 

Im September erscheinen dann neben dem Roman »Gast in der Heimat« von Victoria Wolff Werke von Aphra Behn in deutscher Erstübersetzung sowie ein Ilse-Aichinger-Porträt (zum 100. Geburtstag) von Jutta Sauer und eine überarbeitete Neuauflage des wunderbaren Buches über Madame de Pompadour von Andrea Weisbrod anlässlich des 300. Geburtstags der französischen Adligen. Hier können Sie in unserer Herbstvorschau blättern, zum Download geht es hier.

 

»Ein Buch, das nach Sommer schmeckt« soll es sein zur Indiebookchallenge im Juli, #sommerbuch. Was könnte da besser passen als Victoria Wolffs »Sommer-Roman aus Ascona«, »Die Welt ist blau«? Weitere AvivA-Tipps zur #Indiebookchallenge und mehr zu dieser tollen Aktion finden Sie hier.

 

Viel Spaß beim Entdecken wünscht

Ihre Britta Jürgs

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Susanne Gramatzki / Renate Kroll (Hg.)

Keine Bilder ohne Worte

 

In Briefen, Essays, Notaten und autobiografischen Aufzeichnungen reflektieren Fotografinnen und Filmemacherinnen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen – ähnlich ausdrucksstark wie das fotografische oder filmische Werk selbst.

 

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Dennis Göttel (Hg.)

Frauen Film Arbeit (Frauen und Film 69)

 

Die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Berufsfeldes stehen im Zentrum dieser neuen Ausgabe von Frauen und Film. Denn ob Skriptgirl, Maskenbildnerin oder Cutterin sie alle sind Filme-Macherinnen, deren Rolle im Sinne einer neu zu schreibenden Filmgeschichte beleuchtet werden muss.
                            

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Victoria Wolff

Gast in der Heimat

 

Seit Generationen leben die protestantische Kaufmannsfamilie Dortenbach und die jüdische Fabrikantenfamilie Martell in der württembergischen Weinstadt. Fest verbunden fühlen sich Claudia Dortenbach und ihr Ehemann Helmuth Martell ihrer schwäbischen Heimat. Als der Nationalsozialismus in der kleinen Stadt zunehmend erstarkt, ist Claudia zunächst wie betäubt.

 

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Aphra Behn

Werke

 

Oroonoko wird aus Westafrika als Sklave in die britischen Kolonien verkauft und zettelt dort einen Aufstand an. Hellena zieht ein Leben in – sexueller – Freiheit dem Kloster vor. Und der exzentrische Doktor Baliardo schließlich erlebt sein blaues Wunder, als ihm vermeintlich Außerirdische einen Besuch abstatten. Aphra Behn, Berufsschriftstellerin und Feministin avant la lettre, Ende des 17. Jahrhunderts regelmäßig auf englischen Bühnen präsent, ist in ihrer Heimat längst wieder auf dem Vormarsch. Endlich sind ihre Komödien, Erzählungen und Gedichte auch auf Deutsch zu entdecken!

 

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Jutta Sauer

»Wie nur ein Haifisch trösten kann«

Ilse Aichinger. Ein Porträt

100. Geburtstag am 1. November 2021

 

Ilse Aichinger gilt zu recht als eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autorinnen nach 1945. In ihrem biografischen Essay porträtiert Jutta Sauer die Schriftstellerin im Dialog mit ihrem Werk und wichtigen Ereignissen der Kultur- und Zeitgeschichte. Eine Begegnung mit einer Frau mit unbeirrbarer Haltung, deren singuläres Werk über ihren Tod hinaus bis in die Gegenwart reicht.

 

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Andrea Weisbrod

Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung

300. Geburtstag am 29. Dezember 2021

 

Machtgierige, berechnende Intrigantin oder gebildete, aufgeklärte Strategin und Förderin der schönen Künste, die geschickt in die europäische Politik eingriff? Ein differenziertes Porträt einer der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Hertha von Gebhardt

Christian Voß und die Sterne

 

In der Schlange eines Obst- und Gemüseladens lernen sich Christian Voß und Irene Jonas 1942 in Berlin kennen. Christian Voß ist ein Apotheker aus Mecklenburg, der nach einer Verletzung von der Front nach Berlin zurückgekehrt ist. Die Berlinerin Irene Jonas musste als Jüdin ihr Jurastudium abbrechen und arbeitet seitdem als Krankenschwester.

 

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Margarete Beutler

Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

 

Margarete Beutler schreibt mit viel Witz und Kreativität über Privatlehrerinnenseminare, Heiratsbüros und »Ehescheidungsschulen«, erzählt von nähenden Männern, »künstlicher Liebe« und vom sexuellen Erwachen der Frau – und von dem »Vergnügen, der Stadt und all den verdächtigen Mannsbildern entronnen zu sein«.

 

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Die neue Ausgabe der Virginia ist gerade erschienen!
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Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint künftig im AvivA Verlag
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