Aphra Behns Werke auf der HOTLIST 2022!!

Foto der Herbstvorschau, die im hohen Gras liegt, teils von einem grünen Blatt bedeckt

Wir freuen uns sehr, dass Aphra Behns Werke, herausgegeben und übersetzt von Tobias Schwartz, es auf die HOTLIST 2022 geschafft haben!! Herzlichen Dank allen, die für sie gestimmt haben! Wir hoffen, dass diese unabhängige und scharfzüngige Schriftstellerin damit auch hierzulande bekannter wird!

 

Inzwischen sind auch unsere Herbsttitel im Druck! Und zu unserem 25. Verlagsjubiläum fällt das Programm so üppig aus wie noch nie. Hier können Sie in der Herbstvorschau blättern, zum Download geht es hier.

 

Rose Macaulay war in ihrer Heimat Großbritannien einst Beststellerautorin, zu ihren Lebzeiten erschienen mehr als 30 Bücher. Ihr großartiger Roman »What Not« von 1918 gilt als wegweisend für Aldous Huxleys »Brave New World«. Josefine Haubold hat ihn nun erstmals ins Deutsche übersetzt und im September erscheint »Was nicht alles«, versehen mit einem ausgesprochen interessanten Nachwort der Übersetzerin und Herausgeberin. Seien Sie herzlich eingeladen zur Buchpremiere am 25. September in Berlin!

 

Adrienne Thomas erreichte ein Millionenpublikum, Gabriele Reuters Roman »Aus guter Familie« erreichte 28 Auflagen, Diana Kempff wurde mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet – doch Können und Erfolg sind keine Garantie gegen das Vergessen. Iris Schürmann-Mock stellt 25 deutschsprachige Schriftstellerinnen aus 250 Jahren vor und schlägt mit einer ergänzenden »Spurensuche« eine Brücke in die Gegenwart: »Ich finde es unanständig, vorsichtig zu leben« ist nach »Frauen sind komisch« bereits ihr zweites Buch bei AvivA.

 

Lange Zeit gar nicht erzählbar waren Geschichten wie die von Luise F. Pusch. Mit »Gegen das Schweigen« veröffentlicht die feministische Sprachwissenschaftlerin, Frauenbiografieforscherin und Autorin nun bei uns den ersten Teil ihrer Autobiografie, beginnend in den ersten Nachkriegsjahren durch die Wirtschaftswunderzeit bis in die »Swinging Sixties«. Die Geschichte der Kindheit in Ostwestfalen, der Schülerin mit Liebe zur Musik, der Studentin in Hamburg ist zugleich die Geschichte einer lesbischen jungen Frau im Zeitalter der Ultra-Homophobie.

 

Fast 70 Jahre lang war die österreichische Schriftstellerin Lili Grün nahezu vergessen. Heute sind Straßen nach ihr benannt und die Schauspielerin Liv Lisa Fries liest Grün zur Vorbereitung auf ihre Rolle in Babylon Berlin. Es hat sich einiges getan, und dass Lili Grüns Bücher seit 2009 bei AvivA erscheinen, hat daran seinen Anteil.

Geboren 1904 in Wien, ging Grün Ende der 1920er Jahre für einige Zeit nach Berlin. Ihre Erlebnisse in der hiesigen Kabarettszene verarbeitet sie in dem wunderbaren Roman »Alles ist Jazz«. Wir freuen wir uns schon auf die Buchpremiere mit Herausgeberin Anke Heimberg am Donnerstag, den 29. September in Berlin!

 

Von Berlin nach Prag flieht die junge Kommunistin Hanna, die Protagonistin in Alice Rühle-Gerstels im mexikanischen Exil entstandenen Roman »Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit«, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Und dort begegnet sie nicht nur alten Freundinnen, misstrauischen Genossen und nationalsozialistischen Spionen, sondern auch ihrer bürgerlichen Herkunft.

 

Im September ist es auch wieder Zeit für die nächste Ausgabe von »Frauen und Film«:  Die Nummer 70  ist dem Thema »Räume« gewidmet!

 

 Viel Spaß beim Lesen!

 

Herzliche Grüße

Ihre Britta Jürgs

 

Somerville & Ross

Durch Connemara

 

Irland als pittoreske Idylle? Nicht bei Somerville & Ross! 1890 reist das Autorinnen-Duo mit dem Eselskarren durch Connemara. Ihr rasanter und amüsanter Reisebericht, voller Humor und Selbstironie, ist zugleich eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit den gewaltigen politischen und sozialen Umbrüchen in Irland zum Ende des 19. Jahrhunderts. Jetzt erstmals in deutscher Übersetzung von Elvira Willems.

 

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Ruth Rehmann

Illusionen

100. Geburtstag am 1. Juni 2022

 

Im verglasten Großraumbüro im 13. Stock eines großen Konzerns beginnt Samstagnachmittag das Wochenende. Ruth Rehmann eröffnet ein Panorama an irritierenden, aufregenden und ernüchternden Realitäten, lässt uns an Träumen und Enttäuschungen ihrer vier Protagonist:innen teilhaben. Ein etwas anderer Blick auf die Wirtschaftswunderzeit und auch heute noch erstaunlich modern.

 

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Doris Hermanns

»Und alles ist hier fremd«

 

Zahlreiche, meist jüdische Schriftstellerinnen fanden ab 1933 Zuflucht in Großbritannien. Welche Lebens- und Arbeitsbedingungen prägten die Existenz im Exil?

Welche Rolle spielen Herkunft und Sprache für das Leben und die Identität als Schriftstellerin? Doris Hermanns gibt aufschlussreiche Einblicke in individuelle Biografien und nimmt historische und soziale Zusammenhänge in den Blick.

 

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Marina B. Neubert

Was wirklich ist

 

Ein zehnjähriges Mädchen in einer bürgerkriegsgezeichneten Stadt in der nahen Zukunft die eine, eine Autorin im Jerusalem der Gegenwart die andere, beide tragen sie den seltenen Namen Mene und beide hängen zusammen. Was macht Wirklichkeit aus, was bedeuten Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Ein Roman zwischen Apokalypse, Hoffnung und Versöhnung. 

 

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Hanna Gagel

So viel Energie

 

Käthe Kollwitz schuf ihre berühmte »Pietà« im Alter von 70 Jahren, Louise Bourgeois war 88, als ihre gigantische Installation »Maman« in der Tate Modern begeisterte. In 16 Porträts von Künstlerinnen jenseits der 50 untersucht Hanna Gagel das Phänomen der späten Schaffenskraft und setzt positive Gegenakzente zum ungeliebten Bild des Alterns.

 

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Alma M. Karlin

Einsame Weltreise

 

1919 bricht Alma M. Karlin – allein und nur mit ihrer Schreibmaschine »Erika« im Gepäck aus ihrer Heimatstadt Celje/Cilli im heutigen Slowenien zu ihrer acht Jahre langen Weltreise auf. Durch ihre Reiseerlebnisbücher wird sie später weltberühmt. In »Einsame Weltreise« beschreibt Karlin die ersten vier Jahren ihrer Weltumrundung, von Europa nach Südamerika, Kalifornien und Hawaii nach Ostasien.

 

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Nellie Bly

Zehn Tage im Irrenhaus

 

1887 schleust sich die damals 23jährige Journalistin Nellie Bly undercover in die berüchtigte Frauenpsychiatrie auf Blackwell's Island, New York, ein. Ihre bahnbrechenden Reportage Zehn Tage im Irrenhaus  ist ein Meilenstein des investigativen Journalismus und ein wichtiges Dokument der Psychiatriegeschichte, erstmals ins Deutsche übersetzt von Martin Wagner.


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Annette Brauerhoch und Heike Klippel (Hg.)

Frauen und Film 70: Räume

 

Unterschiedlichste Perspektiven auf Räumlichkeit, filmischen und außerfilmischen Raum stehen im Zentrum der neuen Ausgabe der »Frauen und Film«.

 

 

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Rose Macaulay

Was nicht alles

 

Im England einer unbestimmten Zeit nach dem »Großen Krieg« hat die Regierung sich zum Ziel gesetzt, den Verstand der Bevölkerung zu fördern – mit zweifelhaften Methoden. Rose Macaulays 1918 erschienener, witzig-scharfsichtiger wie sozialkritischer Roman gilt als Inspiration für Aldous Huxleys »Schöne neue Welt« und ist in der Übersetzung von Josefine Haubold nun erstmals auf Deutsch zu lesen!

 

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Luise F. Pusch

Gegen das Schweigen

 

Von den Nachkriegsjahren durch die Wirtschaftswunderzeit in die »Swinging Sixties«: Geschichten wie die von Luise F. Pusch waren jahrzehntelang kaum erzählbar. Die Geschichte der Kindheit in Ostwestfalen, der Schülerin mit Liebe zur Musik, der Studentin in Hamburg ist auch die Geschichte einer lesbischen jungen Frau im Zeitalter der Ultra-Homophobie.

 

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 Iris Schürmann-Mock

»Ich finde es unanständig, vorsichtig zu leben«

 

Adrienne Thomas erreichte ein Millionenpublikum, Gabriele Reuters Roman »Aus guter Familie« erreichte 28 Auflagen, Diana Kempff wurde mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet – doch Können und Erfolg sind keine Garantie gegen das Vergessen. Iris Schürmann-Mock stellt 25 deutschsprachige Schriftstellerinnen aus 250 Jahren vor und schlägt mit einer ergänzenden »Spurensuche« eine Brücke in die Gegenwart.

 

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Lili Grün

Alles ist Jazz

 

Berlin um 1930. Schauspielerin Elli ist wieder einmal ohne Engagement, die nächste Miete überfällig und die ­tägliche Mahlzeit besteht aus einem Teller Suppe. Gemeinsam mit einem bunten Trüpp­chen Gleichgesinnter hat sie das Kabarett-Kollektiv »Jazz« gegründet. Ein quirliger Roman aus dem Berlin der »Goldenen Zwanziger« zwischen Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Idealismus und Aufbruch.

 

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Alice Rühle-Gerstel

Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit

 

Die junge Kommunistin Hanna flieht aus dem nationalsozialistischen Berlin in ihre Geburtsstadt Prag. Sie findet illegale Arbeit bei einer liberalen Tageszeitung, begegnet in den Kaffeehäusern alten Freundinnen, misstrauischen Genossen und nationalsozialistischen Spionen – und obendrein auch noch ihrer bürgerlichen Herkunft.

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Die Frühjahrs-Virginia!
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»Frauen und Film« erscheint jetzt im AvivA Verlag
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