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Am 4. Juni würde Judith Malina 100 Jahre alt! Wir feiern den Geburtstag der Schauspielerin, Regisseurin und Begründerin des Living Theatre mit einem ganz besonderen Abend mit Lesung, Gespräch und Filmmaterial in der Berliner Volksbühne. Auf dem Podium: Anna Opel, Autorin von »NOW! Judith Malina und das Living Theatre«, Dirk Szuszies, Regisseur und ehemaliges Mitglied des Living Theatres, und Journalistin Sophie Diesselhorst. Seien Sie herzlich eingeladen zu Break the structure! That's what art is about am Donnerstag, den 4. Juni 2026 um 19.30 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz!
Zwei Tage später, am Samstag, den 6. Juni um 20 Uhr, ist Anna Opel gemeinsam mit Filmemacher Azad Jafarian im Meta Theater im bayerischen Moosach zu Gast. Ergänzend zu Lesung und Gespräch wird hier – erstmals in Deutschland – Jafarians Dokumentarfilm »Love & Politics« gezeigt.
Auch den 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann, der sich Autorin Ingeborg Gleichauf mit ihrem etwas anderen Porträt anlässlich des Jubiläums auf ungewöhnliche Weise nähert, begehen wir mit mehreren Veranstaltungen: Am Donnerstag, den 18. Juni um 20 Uhr laden wir zur Berlin-Premiere von »Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige« im Georg Büchner Buchladen in Berlin. Genau zu Bachmanns Geburtstag, am Donnerstag, den 25. Juni um 18.30 Uhr, ist Ingeborg Gleichauf in der Paulus-Akademie in Zürich zu Gast und am Sonntag, den 28. Juni um 16 Uhr dann in Frankfurt am Main. Ein sehr schönes Gespräch über Ingeborg Bachmann ist bei literatur outdoors nachzulesen.
Und schließlich können wir noch einige Vorfreude schüren: Unsere neue Verlagsvorschau ist da! (Hier geht's zum Download.) Wir haben ein großartiges Herbstprogramm: mit dem wunderbaren Roman »In den Wolken schwimmen« von Kerstin Campbell über Karoline von Günderrode, mit Isabella Caldarts tollen Porträts über Autorinnen in New York City, »Die Stadt, die sie schrieben«, mit einem spannenden Kollektivgespräch über »Bücher & Kinder« mit neun herausragenden zeitgenössischen Autorinnen, mit der neuesten Ausgabe von Frauen und Film zum Thema WUT und mit der Taschenbuchausgabe von Luise F. Puschs Autobiografie »Gegen das Schweigen«.
Auf ein entdeckungsreiches Frühjahr!
Ihre Britta Jürgs
Anna Opel
NOW! Judith Malina und das Living Theatre
Lässt sich die Welt reparieren mit Kunst? Nur mit Kunst, sagt die jüdische Anarcho-Pazifistin Judith Malina. NOW! folgt ihrem ereignisreichen Leben.
Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige
Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen?
Kerstin Campbell
In den Wolken schwimmen
Die Schriftstellerin Karoline von Günderrode sehnt sich nach Freiheit und Anerkennung, ist mit Bettine von Arnim eine Vorreiterin der Emanzipation in der Romantik und verzweifelt doch an den Verhältnissen.
Isabella Caldart
Die Stadt, die sie schrieben
Isabella Caldart porträtiert Autorinnen in New York City, die die Stadt als ihren Lebensmittelpunkt hatten und haben, sich in ihrer Literatur ausführlich mit ihr beschäftigen und das Bild von New York City prägten.
Eva Eßlinger / Sarah Seidel (Hg.)
Bücher & Kinder
Was heißt es heute, zu schreiben – und Mutter zu sein?
»Bücher & Kinder« versammelt neun der markantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in einem Kollektivgespräch über Muttersein und Literatur.
Caroline Schöbi, Linda Waack und Seraina Winzeler (Hg.)
WUT
Was bedeutet Wut in Film und Theorie? Welche ästhetischen Indikatoren gibt es für Wut? Wohin treibt sie uns und in welche historische Traditionen reiht sie sich ein?
So persönlich wie reflektiert legt die feministische Sprachwissenschaftlerin Zeugnis ab von einer bislang vielverschwiegenen Realität.
Maro
1921 wird die 19-jährige Maro Makaschwili an der Front bei Tabachmela getötet. Sie wird zur Symbolfigur eines unabhängigen, demokratischen Georgiens. Nina, Natalia und Ketewan, eigentlich gerade auf einer Geburtstags-party, finden sich plötzlich an der Seite der jungen Frau wieder.
Die Straße der fischenden Katze
In einer schmalen, dunklen Gasse im Pariser Quartier Latin wohnt die ungarische Familie Barabás. Im Viertel treffen die unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Ländern Europas aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. Sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Gaby Babić, Anke Zechner (Hg.)
Generationen
Frauen und Film, Heft 73
In der Filmwissenschaft ist »Generation«, anders als »race«, »Klasse« oder »Gender«, keine gängige Begriffs- oder gar Analysekategorie. Was kann mit einem feministischen Blick auf Generationen für Film und Kino gewonnen werden?