Unsere Neuerscheinungen

Die Bücher "Keine Bilder ohne Worte" (rot mit weißer Schrift und einigen schwarz-weiß-Fotos) und "Frauen und Film" (schwarz-weiß mit weißer Schrift) stehen in einer Nische einer roten Ziegelmauer.

Die Frankfurter Buchmesse naht! Vom 20. bis 24. Oktober finden Sie uns in Halle 3.1, B104. Und hier finden Sie eine Übersicht über unsere Veranstaltungen auf der Messe. Wir freuen uns auf Sie.

 

Frisch aus der Druckerei kommen dann unsere beiden letzten Neuerscheinungen für diesen Herbst: »Wie nur ein Haifisch trösten kann«, das Ilse-Aichinger-Porträt von Jutta Sauer zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin, stellen wir Ihnen schon am Sonntag, den 17. Oktober bei unserer Online-Veranstaltung mit der Autorin vor.

Eine echte Entdeckung, diesmal aus dem England des späten 17. Jahrhunderts, verbirgt sich hinter den schönen Titeln »Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten« und »Fliegen sollst du«: In zwei Bänden veröffentlichen wir Romane, Erzählungen, Lyrik und Komödien von Aphra Behn in deutscher Neu- bzw. Erstübersetzung von Tobias Schwartz. Wir freuen uns schon sehr auf die Buchpremiere am 23. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse!

 

Gerade erschienen ist Victoria Wolffs Roman »Gast in der Heimat«. Aus der Perpektive der jungen Claudia Dortenbach erzählt Wolff darin vom Erstarken des Nationalsozialismus in einer süddeutschen Stadt und schließlich vom Weg ins Exil, authentisch, lebendig und beeindruckend leichtfüßig. Nach »Die Welt ist blau« und »Das weiße Abendkleid« ist das bereits der dritte Roman der 1933 emigrierten Heilbronner Autorin, den Anke Heimberg bei uns herausgibt.

 

Auch die überarbeitete und um ein Vorwort erweiterte Neuauflage des wunderbaren Buches »Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung« von Andrea Weisbrod anlässlich des 300. Geburtstags der französischen Adligen ist bereits da: Die Historikerin räumt mit den hartnäckigen Klischees »der Pompadour« als intriganter Geliebten eines schwachen französischen Königs auf und zeigt die Mätresse als Politikerin und geschickte Strategin.

 

Einen ganz besonderen Veranstaltungs-Tipp haben wir für die Berliner:innen: Anlässlich des Neustarts der feministischen Filmzeitschrift »Frauen und Film« mit dem Heft »Frauen Film Arbeit« dreht sich am Freitag, den 15. Oktober im KLICK Kino in Gesprächen und Kurzfilmen alles um die vielfältigen Aspekte unsichtbarer oder nicht anerkannter Arbeit von Frauen in der Filmproduktion sowie um Geschichte und Gegenwart der 1974 gegründeten Zeitschrift.  Und als Bonus wird im Anschluss daran als deutsche Erstaufführung der Film »Rebel Menopause« von Adele Tulli über die französische Feministin Thérèse Clerc gezeigt!

 

»Lies ein Buch mit einem gelben Umschlag«, heißt die Indiebookchallenge im Oktober, #GelbesBuch. Wir empfehlen Margaret Goldsmiths Berlin-Roman »Patience geht vorüber« aus dem Jahr 1931! Oder soll es eher ein Sachbuch sein? Wie wäre es dann mit den Designerinnenporträts »Vom Salzstreuer bis zum Automobil« (Hg. Britta Jürgs)? Weitere AvivA-Tipps zur #Indiebookchallenge und mehr zu dieser tollen Aktion finden Sie hier.

 

Viel Spaß beim Entdecken wünscht

Ihre Britta Jürgs

 

Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Victoria Wolff

Gast in der Heimat

 

Seit Generationen leben die protestantische Kaufmannsfamilie Dortenbach und die jüdische Fabrikantenfamilie Martell in der württembergischen Weinstadt. Fest verbunden fühlen sich Claudia Dortenbach und ihr Ehemann Helmuth Martell ihrer schwäbischen Heimat. Als der Nationalsozialismus in der kleinen Stadt zunehmend erstarkt, ist Claudia zunächst wie betäubt.

 

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Aphra Behn

Werke

 

Oroonoko wird aus Westafrika als Sklave in die britischen Kolonien verkauft und zettelt dort einen Aufstand an. Hellena zieht ein Leben in – sexueller – Freiheit dem Kloster vor. Und der exzentrische Doktor Baliardo schließlich erlebt sein blaues Wunder, als ihm vermeintlich Außerirdische einen Besuch abstatten. Aphra Behn, Berufsschriftstellerin und Feministin avant la lettre, Ende des 17. Jahrhunderts regelmäßig auf englischen Bühnen präsent, ist in ihrer Heimat längst wieder auf dem Vormarsch. Endlich sind ihre Komödien, Erzählungen und Gedichte auch auf Deutsch zu entdecken!

 

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Andrea Weisbrod

Madame de Pompadour und die Macht der Inszenierung

300. Geburtstag am 29. Dezember 2021

 

Machtgierige, berechnende Intrigantin oder gebildete, aufgeklärte Strategin und Förderin der schönen Künste, die geschickt in die europäische Politik eingriff? Ein differenziertes Porträt einer der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.

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Jutta Sauer

»Wie nur ein Haifisch trösten kann«

Ilse Aichinger. Ein Porträt

100. Geburtstag am 1. November 2021

 

Ilse Aichinger gilt zu recht als eine der einflussreichsten deutschsprachigen Autorinnen nach 1945. In ihrem biografischen Essay porträtiert Jutta Sauer die Schriftstellerin im Dialog mit ihrem Werk und wichtigen Ereignissen der Kultur- und Zeitgeschichte. Eine Begegnung mit einer Frau mit unbeirrbarer Haltung, deren singuläres Werk über ihren Tod hinaus bis in die Gegenwart reicht.

 

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Susanne Gramatzki / Renate Kroll (Hg.)

Keine Bilder ohne Worte

 

In Briefen, Essays, Notaten und autobiografischen Aufzeichnungen reflektieren Fotografinnen und Filmemacherinnen über Sinn und Wesen der Kunst sowie das eigene künstlerische Schaffen – ähnlich ausdrucksstark wie das fotografische oder filmische Werk selbst.

 

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Dennis Göttel (Hg.)

Frauen Film Arbeit (Frauen und Film 69)

 

Die vermeintlich unscheinbaren Arbeiten des Berufsfeldes stehen im Zentrum dieser neuen Ausgabe von Frauen und Film. Denn ob Skriptgirl, Maskenbildnerin oder Cutterin sie alle sind Filme-Macherinnen, deren Rolle im Sinne einer neu zu schreibenden Filmgeschichte beleuchtet werden muss.
                            

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Hertha von Gebhardt

Christian Voß und die Sterne

 

In der Schlange eines Obst- und Gemüseladens lernen sich Christian Voß und Irene Jonas 1942 in Berlin kennen. Christian Voß ist ein Apotheker aus Mecklenburg, der nach einer Verletzung von der Front nach Berlin zurückgekehrt ist. Die Berlinerin Irene Jonas musste als Jüdin ihr Jurastudium abbrechen und arbeitet seitdem als Krankenschwester.

 

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Margaret Goldsmith: Patience geht vorüber

Margarete Beutler

Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

 

Margarete Beutler schreibt mit viel Witz und Kreativität über Privatlehrerinnenseminare, Heiratsbüros und »Ehescheidungsschulen«, erzählt von nähenden Männern, »künstlicher Liebe« und vom sexuellen Erwachen der Frau – und von dem »Vergnügen, der Stadt und all den verdächtigen Mannsbildern entronnen zu sein«.

 

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Die Herbst-Virginia erscheint zur Frankfurter Buchmesse am 20. Oktober
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Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint jetzt im AvivA Verlag
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