Shelagh Delaney

A Taste of Honey

Delaney, Shelagh: A Taste of Honey

Hg. v. Tobias Schwartz u. André Schwarck

aus dem Englischen übersetzt v. Tobias Schwartz

Klappenbroschur, 400 S.

ISBN: 978-3-932338-77-9

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Inhalt

 

»Sie war wie ein Leuchtturm«

(Jeanette Winterson 2010, The Guardian)

 

»Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Shelagh Delaney zu mindestens fünfzig Prozent daran schuld ist, dass ich schreibe.«

(Morrissey 1986 in einem Interview mit dem New Musical Express)

 

Die blutjunge Jo ist schwanger von einem Matrosen, der wieder in See sticht.

Ihr homosexueller Freund Geof möchte das Kind mit ihr gemeinsam aufziehen. Doch da ist auch noch ihre Mutter, eine launische Alkoholikerin und Gelegenheitsprostituierte – und die schwarze Hautfarbe des Kindsvaters.

 

Mit 18 Jahren schreibt die in Salford bei Manchester geborene Shelagh Delaney (1938–2011) ihr erstes Theaterstück, »A Taste of Honey«. Es wird ein Welterfolg – und revolutioniert als modernes Sozialdrama die Bühnen. 1958 hat »A Taste of Honey« in London Premiere. Es läuft u.a. am Broadway und wird 1961 verfilmt. Ein zweites Stück, »The Lion in Love« (1960), das von vermeintlich »kleinen Leuten« in einer großen Industriestadt erzählt, folgt.

Schließlich publiziert die Autorin den in seiner phantastischen Bilderwucht und spröden Schönheit ans Kino der Nouvelle Vague erinnernden Prosaband »Sweetly sings the donkey« (1964), der nicht nur in den Kosmos der Erniedrigten und Beleidigten im nordenglischen Arbeitermilieu abtaucht, sondern auch in wundersame, zerbrechliche Kinderwelten.

 

Shelagh Delaneys Erzählungen und Stücke erscheinen nun gesammelt in der vollständigen Neu- bzw. Erstübersetzung von Tobias Schwartz.

 

Shelagh Delaney ist eine Ikone der Popkultur, verehrt von Jeanette Winterson wie von The Smiths. Den Titelsong ihrer »A Taste of Honey«-Verfilmung coverten die Beatles.

Pressestimmen

»(...) in einer schwungvollen, rhythmischen Sprache, mit einem leicht sarkastischen Unterton. (...) ›A Taste of Honey‹ ist die erste Gesamtausgabe, für mich das absolute Highlight des Lesejahres 2019«

Mario Pschera, Neues Deutschland

 

»Wäre sie keine Frau, würde man sie längst als literarisches Genie handeln. (...) Nun muss (Delaneys) stilbildende Experimentierfreudigkeit nur noch ihrer Bedeutung entsprechend gewürdigt werden.«

Marlen Hobrack, der Freitag

 

»(...) das Buch lohnt sich (...) allein schon deshalb, weil der Übersetzer Tobias Schwartz ein so tolles Vorwort schreibt, das alles erklärt, in dem man so viel über Literatur, Manchester und Popkultur lernt auf so wenigen Seiten.«

Sophie Paßmann, Instagram

 

»Die lebensnahe Sprache der Akteure macht ›A Taste of Honey‹ so nachvollziehbar. Kein britisches upperclass-understatement, sondern (der) Rotz der Straße lassen dieses Meisterstück erblühen. Als Leser muss man nicht viel Interpretationsarbeit leisten. Die fehlenden Schnörkel erledigen das auf beeindruckende Weise.«

Karsten Koblo, aus-erlesen

Herausgeber_innen

Tobias Schwartz
André Schwarck


Cover

Shelagh Delaney: »A Taste of Honey«
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Leseprobe

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