Shelagh Delaney

A Taste of Honey

Delaney, Shelagh: A Taste of Honey

Hg. v. Tobias Schwartz u. André Schwarck

aus dem Englischen übersetzt v. Tobias Schwartz

Klappenbroschur, 400 S.

ISBN: 978-3-932338-77-9

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Von Honig und Schallplatten: Tobias Schwartz über Shelagh Delaney


Eine Ikone der Popkultur aus Manchester

First things first: »A Taste of Honey« ist auf der HOTLIST 2020, der Bestenliste der unabhängigen Verlage! Wir freuen uns sehr!

 

Shelagh Delaney ist eine Ikone der Popkultur, verehrt von Jeanette Winterson wie von The Smiths. Den Titelsong ihrer »A Taste of Honey«-Verfilmung coverten die Beatles.

 

Die blutjunge Jo ist schwanger von einem Matrosen, der wieder in See sticht.

Ihr homosexueller Freund Geof möchte das Kind mit ihr gemeinsam aufziehen. Doch da ist auch noch ihre Mutter, eine launische Alkoholikerin und Gelegenheitsprostituierte – und die schwarze Hautfarbe des Kindsvaters.

 

Mit 18 Jahren schreibt die in Salford bei Manchester geborene Shelagh Delaney (1938–2011) ihr erstes Theaterstück, »A Taste of Honey«. Es wird ein Welterfolg – und revolutioniert als modernes Sozialdrama die Bühnen. 1958 hat »A Taste of Honey« in London Premiere. Es läuft u.a. am Broadway und wird 1961 verfilmt. Ein zweites Stück, »The Lion in Love« (1960), das von vermeintlich »kleinen Leuten« in einer großen Industriestadt erzählt, folgt. Schließlich publiziert die Autorin den in seiner phantastischen Bilderwucht und spröden Schönheit ans Kino der Nouvelle Vague erinnernden Prosaband »Sweetly sings the donkey« (1964), der nicht nur in den Kosmos der Erniedrigten und Beleidigten im nordenglischen Arbeitermilieu abtaucht, sondern auch in wundersame, zerbrechliche Kinderwelten.

 

Shelagh Delaneys Erzählungen und Stücke erscheinen nun gesammelt in der vollständigen Neu- bzw. Erstübersetzung von Tobias Schwartz.

 

»Sie war wie ein Leuchtturm«

(Jeanette Winterson 2010, The Guardian)

 

»Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Shelagh Delaney zu mindestens fünfzig Prozent daran schuld ist, dass ich schreibe.«

(Morrissey 1986 in einem Interview mit dem New Musical Express)

Pressestimmen

»Worte wie Graffitis, wie Tattoos, wie Schmutz auf der Weltliteratur. So erschienen Shelagh Delaneys Texte der englischen Öffentlichkeit, als sie 1958 in die Szene hineinbrauste wie ein Autounfall«

Mithu Sanyal, Deutschlandfunk 

 

» (...) die 8 (Kurz)Geschichten sind in ihrer experimentierwilden Lust am düster-überzeichneten Realismus schlicht bravourös. (...) Eine überfällige editorische Großtat!«

Karsten Zimalla, Westzeit

 

»(...) in einer schwungvollen, rhythmischen Sprache, mit einem leicht sarkastischen Unterton. (...) ›A Taste of Honey‹ ist die erste Gesamtausgabe, für mich das absolute Highlight des Lesejahres 2019«

Mario Pschera, Neues Deutschland

 

»Wäre sie keine Frau, würde man sie längst als literarisches Genie handeln. (...) Nun muss (Delaneys) stilbildende Experimentierfreudigkeit nur noch ihrer Bedeutung entsprechend gewürdigt werden.«

Marlen Hobrack, der Freitag

 

»Eine tolle Einführung und Vertiefung in Delaneys Werk zugleich.«

Hannah Pilarczyk, Der Spiegel

 

»(...) das Buch lohnt sich (...) allein schon deshalb, weil der Übersetzer Tobias Schwartz ein so tolles Vorwort schreibt, das alles erklärt, in dem man so viel über Literatur, Manchester und Popkultur lernt auf so wenigen Seiten.«

Sophie Paßmann, Instagram

 

»(...) während (die ›Angry Young Men‹) immer mehr in die Vergessenheit literaturgeschichtlicher Fußnoten entschwinden, geht der Stern Delaneys posthum auf. Die feministische Gegenverschwörung wirkt (...).«

Matthias Heine, Die Literarische Welt

 

»Hoffnungslosigkeit und verlorene Träume, eine Existenz ohne Illusionen, bestimmen das Leben der literarischen Heldinnen und Helden dieser ungewöhnlichen Autorin, die heute als eine Ikone des Feminis­mus ebenso wie der englischen Dramen- und der Popgeschichte gilt.«

Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur

 

»Eine zornige junge Frau, die die literarische Welt in Staunen darüber versetzte, woher diese, um Himmels willen, ihre kraftvolle Ausdrucksweise bezog.«

Harry Nutt, Berliner Zeitung

 

»Eine Entdeckung.«

Philipp Holstein, Rheinische Post

 

Shelagh Delaney »leistete sich eine ungeschönte Rauhheit, von der Morrissey nur träumen kann.«

Christina Mohr, konkret

 

»Es sind bittere, kritische, scharfe und doch liebevolle Betrachtungen, die Intelligenz, Humor und Klarheit ausstrahlen. Ein Muss für alle neugierigen Leser!«

Giulia Silvestri, Dante Connection Buchhandlung

 

»›A Taste of Honey‹ ist nur eins der vielen unkonventionellen, eindringlichen, aufmüpfigen Werke Shelagh Delaneys, weshalb der gleichnamige Band in neuer Übersetzung eine hervorragende Gelegenheit bietet, diese zu oft vergessene Künstlerin (wieder) zu entdecken.«

Saskia Balser, AVIVA-Berlin.de

 

»Die lebensnahe Sprache der Akteure macht ›A Taste of Honey‹ so nachvollziehbar. Kein britisches upperclass-understatement, sondern (der) Rotz der Straße lassen dieses Meisterstück erblühen. Als Leser muss man nicht viel Interpretationsarbeit leisten. Die fehlenden Schnörkel erledigen das auf beeindruckende Weise.«

Karsten Koblo, aus-erlesen

 

»Was an dem Text hervorsticht, ist (...) eine einfühlsame, durchaus humoristische Zeichnung der fünf Figuren, die wie ihre Autorin dem Arbeitermilieu von Salford, einem Vorort von Manchester, angehören.«

Martin Krumbholz, Theater der Zeit

 

»Scharf und ironisch nimmt Delaney die Ungerechtigkeit der englischen Nachkriegsgesellschaft aufs Korn (...)«

Jakob Bauer, Der Tagesspiegel

 

»Flankiert wird diese Textsammlung von einem substanziellem Vorwort und einem Nachwort und (...) das ist ein Gesamtkunstwerk.«
Nora Zukker, Deutschlandfunk

 

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Shelagh Delaney: »A Taste of Honey«
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