Margarete Beutler

Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

Beutler, Margarete: Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet

Hg. v. Winfried Siebert u. Martin Freksa.
Mit dem Text »Grete« v. Erich Mühsam
u. einem Vorwort v. Winfried Siebert

Geb., m. Leseband

256 S., 22,-
ISBN 978-3-932338-95-3

 

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Beutler, Margarete: Ich träumte, ich hätte einen Wetterhahn geheiratet
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Lesung und Gespräch bei den Unabhängigen im Rahmen von »Leipzig liest extra«, Mitschnitt vom 28. Mai 2021


Träumerin mit Klarsicht

Margarete Beutler (1876-1949) schreibt mit viel Witz und Kreativität über Privatlehrerinnenseminare, Heiratsbüros und Ehescheidungsschulen, erzählt von nähenden Männern, künstlicher Liebe und vom sexuellen Erwachen der Frau.

 

Die autobiografisch geprägten Kindheitserzählungen der mit Christian Morgenstern und Erich Mühsam befreundeten Autorin über Hampelmänner und »komische Tanten« gewähren tiefe Einblicke in »Gretchens« Familienleben aus der Perspektive eines unangepassten Kindes auf dem Land.

Beutlers kritisch-satirischer Blick auf gesellschaftliche Konventionen und Geschlechterstereotypen
lässt ihre Erzählungen, überwiegend Erstveröffentlichungen aus dem Nachlass, auch heute noch ausgesprochen aktuell wirken. 

Beutlers Texten ist die Erzählung »Grete« von Erich Mühsam aus dem Jahr 1903 vorangestellt.

Presse

»Sprachgewaltig, scharfsinnig und humorvoll. Über siebzig Jahre nach ihrem Tod erscheinen Erzählungen aus dem Nachlass einer in Vergessenheit geratenen Schriftstellerin und Übersetzerin. Was für eine Wiederentdeckung!«

Sabina Everts, AVIVA-Berlin

 

»Ihre Texte sind erfrischend und voller Esprit, opponieren gegen Rollenzuschreibungen sowie gesellschaftliche Konventionen und üben Sozialkritik auf dezente Weise.«

Christiana Puschak, Wir Frauen

 

»Chronologisch verarbeitet sie mitunter Erlebnisse aus frühester Kindheit mit einer kindlich-naiven Sprache und ebensolchem Blick auf die Welt, die gleichzeitig aber unglaublich viel Witz und Ironie offenbaren.«

Andrea Knabl, Weiberdiwan

 

»Die subjektiv geprägten Erzählungen über verschiedenste Lebensphasen und -situationen weisen Margarete Beutler als kritischen Geist aus, der seinen Zeitgenossinnen in vielem voraus war. Über die lustvolle Beschäftigung mit sich selbst oder eine Ehescheidungsschule für Frauen zu schreiben, gehörte vor rund 100 Jahren sicher nicht zum Alltäglichen. (...) Margarete Beutler gibt in ihren Geschichten vieles von sich und der Zeit, in der sie lebte, preis.«

SAHNEWORTE

 

»Nicht nur hier entfalten Beutlers Kindheitsgeschichten einen Zauber, von dem man sich nur mit Bedauern verabschiedet.«

Rolf Löchel, literaturkritik.de

 

»Margarete Beutler hatte es tatsächlich drauf. Die Kindersprache des ersten Teils ist ungewöhnlich. Es ist ein gutes Werk, und ich freue mich, darin weiter zu lesen. Vor allem, weil ihre Erzählungen so heutig sind.«

Klaus Hoffmann

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