Maria Leitner

Elisabeth, ein Hitlermädchen

Ein Roman und Reportagen (1934-1939)

Leitner, Maria: Elisabeth, ein Hitlermädchen
Helga u. Wilfried Schwarz (Hg.)
400 Seiten
gebunden
ISBN 978-3-932338-64-9
 
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Inhalt

Auf einer Kundgebung am 1. Mai lernen sie sich kennen: die Berliner Schuhverkäuferin Elisabeth Weber und der SA-Mann Erwin Dobbien, die beide die Begeisterung für die nationalsozialistische Bewegung teilen. Ihre Liebe erhält einen ersten Riss, als Elisabeth schwanger wird und Erwin zur Abtreibung rät. Dann wird Elisabeth zusammen mit anderen jungen Frauen, darunter auch ihrer Kollegin Gilda, in ein Arbeitslager geschickt, um ihren Arbeitsplatz den »verdienten Frontsoldaten und Familienvätern« zu überlassen und »zum Dienst am Vaterland im Geiste des Führers« erzogen zu werden. Elisabeths Zweifel an der Partei werden dort immer stärker. Als Gilda Selbstmord begeht, initiiert sie einen Aufstand. 

 

Leitner stützt sich in ihrem 1937 in der Pariser Tageszeitung erstmals erschienenen Roman wie auch in ihren Reportagen auf dokumentarisches Material, das sie während ihrer illegalen Recherchereisen in Deutschland gesammelt hatte. In ihren den Roman ergänzenden Reportagen und Erzählungen schreibt Leitner über die Giftküchen der IG Farben, über in Solingen geschmiedete Waffen, über Pastor Niemöller, die NS-Gemeinschaft »Kraft durch Freude« und über ihren Besuch des Heinrich-Heine-Zimmers in der Düsseldorfer Bibliothek.

 

Herausgegeben und kommentiert von Helga und Wilfried Schwarz.

Pressestimmen

»Geschrieben in lakonischer und bildhafter Sprache, sind diese Texte sachlich pointiert und bis heute lebendig. Das ist erstklassiger Journalismus.«

Cristina Fischer, junge Welt

 

Leitners »eingängiger, an ordentlichem journalistischem Handwerk geschulter Stil (ermöglicht) dem heutigen Leser viele Erkenntnisse über den Alltag des Nationalsozialismus«.

Thomas Neumann, literaturkritik.de

 

»Absolut lesenswert!«

vonmeinbergsbuechertipps.wordpress.com

 

»Es ist die erste Wiederveröffentlichung dieses bemerkenswerten Romans seit dreißig Jahren.«

Lene Zade, Missy Magazine


»Sie schreibt nicht nur über den Nationalsozialismus, sie versteht auch, bei allem Abstand, seine Anhänger und kann den ideologischen Kern der Bewegung daher umso genauer analysieren.«

Jörg Sundermeier, TAZ


»Sie war eine sozialkritische, sachliche, mutige Autorin, wie es sie so vielleicht nur in den Weimarer Jahren gab.«

Sabine Rohlf, Berliner Zeitung


»In Zeiten von Pegida werden solche Texte immer wichtiger und sollten von möglichst vielen Menschen gelesen werden.«

Jana Mikota, informationen (Wiss. Zeitschrift des

Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945)

»Heute gelesen, geben die (ganz hervorragend geschriebenen) Texte einen tiefen Einblick in den Alltag des frühen Nazi-Deutschland.«

Sylvia Köchl, an.schläge

»Es ist gut, dass Helga und Wilfried Schwarzt mit der erneuten Herausgabe des Romans und der Reportagen an diese mutige Frau und ihr Schicksal erinnern.«

Christel Berger, Ossietzky

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Elisabeth, ein Hitlermädchen
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Leseprobe

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