Salome Benidze

Die Stadt auf dem Wasser

Benidze, Salome: Die Stadt auf dem Wasser

aus dem Georgischen übersetzt von Iunona Guruli

160 Seiten

Broschur, m. Illustrationen von Tatia Nadareischwili

ISBN 978-3-932338-91-5

 

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Benidze, Salome: Die Stadt auf dem Wasser
16,00 €
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Inhalt

Helena ist für ihre wunderbaren Backwaren berühmt, doch sie träumt davon, ein Getränk aus ihrer Lieblingsfrucht zu erfinden, der Berberitze. Ihr Wunsch, ausgerechnet einen Drink aus diesen säuerlichen roten Beeren zu kreieren, statt sich auf ihr Gebäck zu konzentrieren, stößt auf Unverständnis, weil er als zutiefst unweiblich empfunden wird.

Ilaria, die immer nach Orangen duftet, wurde als Baby in einem Boot auf dem Meer ausgesetzt und von einem jungen Schwimmer gerettet. Doch in der Stadt am Wasser bleibt sie immer eine Fremde.

 

Die Erzählungen Salome Benidzes handeln von sieben ganz unterschiedlichen Frauen, von Liebe und Unabhängigkeit, Leidenschaft und Gewalt, Ängsten und Hoffnungen, Erinnern und Vergessen – und der Suche nach der eigenen Identität. Alltägliches und Märchenhaftes, Realistisches und Fantastisches verschwimmen, und nach und nach erschließt sich, dass die einzelnen Geschichten doch nicht so unabhängig voneinander sind, wie es zunächst den Anschein hat – nicht nur durch das Wasser, das sie alle verbindet.

 

»Die Stadt auf dem Wasser« erscheint nun erstmals in deutscher Sprache, aus dem Georgischen übersetzt von Iunona Guruli.

Die Illustratorin Tatia Nadareischwili (geb. 1988 in Tiflis) hat Salome Benidzes Erzählungen in fantastisch-surreale Bilder umgesetzt. 2017 erschien ihr georgisch-deutsches Kinderbuch »Schlaf gut – Dsili Nebisa« (Baobab Verlag).

 

Pressestimmen

»(E)in traumhaft poetischer Roman, bisher sprachlich das Beste, was ich an Neuübersetzungen (aus Georgien) lesen konnte. Es ist die Geschichte von sieben Frauen, die sich am Ende auf sehr unerwartete Weise miteinander verknüpfen – magisch-fantastische Kulissen, eine schwebende Sprache, eine spannende Geschichte, mit Untertönen so tief wie das Meer.«

Mirko Schwanitz, Deutschlandfunk Kultur

 

»(E)in Buch, das man gern verborgt, aber nur an die nächsten und liebsten Menschen, sonst möchte man es nicht mehr aus der Hand geben.«

Neue (musikalische) Blätter

 

»Der Bogen spannt sich von der Volkssage zur jungen Frau im Hier und Jetzt. Und am Ende ist die Faszination groß, hat man erkannt, wie verwoben Überlieferung und die Gegenwart sind.«

Thomas Calliebe, Buchjournal Buchhandlung Calliebe

 

»Erzählte Dichtung, sehr hübsch illustriert mit Zeichnungen von Tatia Nadareischwili, bei der erst am Ende alle Mosaiksteinchen ineinander fallen und ein poetisches Gesamtbild ergeben.«

Gerhild Heyder, Die Tagespost

 

»Die georgische Autorin (Jahrgang 1986) verknüpft die einzelnen Geschichten lose durch wiederkehrende Charaktere , Realistisches und Märchenhaftes gehen fließend ineinander über und werden durch die surreal anmutenden Grafiken der Illustratorin T. Nadareischwili unterstrichen.«

Verena Burkeljca, ekz.bibliotheksservice

 

»Eine unglaublich dichte und komplexe Komposition ist Salome Benidze hier gelungen...«

Marion Zweckstetter, Virginia

 

 

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Die Stadt auf dem Wasser
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