Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.):

Rosa und Anna Schapire

Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.): Rosa und Anna Schapire – Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

Klappenbroschur, m. zahlr. (teils farbigen) Abb.

ca. 288 S.

ISBN: 978-3-932338-87-8

 

erscheint Anfang Mai 2017

25,00 €
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Inhalt

Die beiden aus einer jüdischen Familie in Brody (Galizien) stammenden Schwestern Rosa (1874–1954) und Anna Schapire (1877–1911) sind heute nur wenigen bekannt.

Die Kunsthistorikerin Rosa Schapire lebte bis zu ihrer Emigration nach Großbritannien in Hamburg. Sie war Förderin expressionistischer Kunst sowie passives Mitglied der Dresdner Künstlergruppe »Brücke« und unterstützte diese durch ihre rege publizistische Tätigkeit. Zusammen mit Ida Dehmel gründete sie 1916 den »Frauenbund zur Förderung deutscher bildender Kunst«.

Die enorm vielseitige Übersetzerin, Lyrikerin, Sozialwissenschaftlerin und politische Publizistin Anna Schapire verfasste neben Büchern über Tolstoi und Hebbel 1909 den zweibändigen »Abriß einer Geschichte der Frauenbewegung«. Bisher tauchte sie fast ausschließlich im Zusammenhang mit Otto Neurath auf, mit dem sie bis zu ihrem frühen Tod verheiratet war. Wiederzuentdecken sind die beiden Schwestern nicht zuletzt als politisch engagierte Feministinnen.

Die von Burcu Dogramaci und Günther Sandner herausgegebene Doppelbiografie beleuchtet erstmals die historischen Kontexte, wechselseitigen Einflüsse

und intellektuellen Profile der vielseitigen Schwestern.

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Rosa und Anna Schapire
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