Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.):

Rosa und Anna Schapire

Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

Burcu Dogramaci/Günther Sandner (Hg.): Rosa und Anna Schapire – Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900

Kartoniert, m. zahlr. (teils farbigen) Abb.,

288 Seiten

ISBN: 978-3-932338-87-8

 

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Inhalt

Die beiden aus einer jüdischen Familie in Brody (Galizien) stammenden Schwestern Rosa (1874–1954) und Anna Schapire (1877–1911) sind heute nur wenigen bekannt.
Die Kunsthistorikerin Rosa Schapire engagierte sich für expressionistische Kunst, war passives Mitglied der Dresdner Künstlergruppe Brücke und unterstützte diese und andere Künstler ihrer Zeit durch ihre rege publizistische Tätigkeit. 1939 emigrierte sie nach England.
Die Sozialwissenschaftlerin und politische Publizistin, Übersetzerin und Lyrikerin Anna Schapire fand bisher fast ausschließlich als Ehefrau von Otto Neurath Erwähnung. Auch als eine Pionierin der Frauen- und Arbeiterbewegung wird sie nun umfassend gewürdigt.

Mit zwölf  Beiträgen aus verschiedenen Fachrichtungen und Perspektiven setzt sich die von Burcu Dogramaci und ­Günther Sandner herausgegebene »intellektuelle Doppelbiografie« erstmals mit historischen Kontexten, Wechsel­be­­ziehungen und intellektuellen Profilen der vielseitigen Schwestern auseinander. Mit Texten von Leonie Beiersdorf, Heinrich Dilly, Burcu Dogramaci, Johanna Gehmacher, Ela Hornung-Ichikawa, Börries Kuzmany, Corinna Oesch, Olaf Peters, Günther Sandner, Ulrike Schneider und Parvati Vasanta.

 

Pressestimmen

 

»Der Sammelband (...) erzählt die Biografien zweier außergewöhnlicher Frauen, die sich einem frauenfeindlichen und antisemitischen Zeitgeist entgegenstemmen mussten.«

Beate Hausbichler, diestandard.at

 

»Der Band besticht durch gute Lesbarkeit, ein hohes Niveau in Darstellung und Argumentation und mit vielfältigen, sehr gut aufgearbeiteten Archivmaterialien zu Leben und Werk der Schwestern. All das vermittelt ein lebendiges Bild zweier besonderer Frauen, die sich gegen einen misogynen und antisemitischen Zeitgeist zu behaupten wussten.«

Christiana Puschak, junge Welt

 

»Beider Werdegänge, ihre intellektuellen Netzwerke und wissenschaftlichen Arbeiten in den Feldern Sozialwissenschaft, Literatur, Feminismus und Kunstgeschichte werden eindrucksvoll ausgeleuchtet und ihnen so, ohne in Kitsch zu verfallen, ein bemerkenswertes Denkmal gesetzt.«

Bernd Hüttner, rosalux.de

 

»Das beinahe 300 Seiten dicke biografische Buch verspricht aber in erster Linie, Wissenslücken zu schließen – für Neulinge und Schapire-Kenner_innen gleichermaßen.«

Lisa Bolyos, Weiberdiwan

Cover

Rosa und Anna Schapire
Buchcover
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