Rock, My Baby

Frauen und Film, Heft 41

Frauen und Film, Heft 41: Rock, My Baby
Frauen und Film, Heft 41: Rock, My Baby
25,00 €
In den Warenkorb
  • 3 - 5 Tage Lieferzeit

Aus den Wiegen der Filmgeschichte

Filmgeschichte wird gerne, wie Geschichte überhaupt, vom Ende her erzählt: Stummfilm aus der Perspektive des Tonfilms als historische Epoche gedeutet, Starsystem und männlich ausgerichteter Blick aus der Perspektive der neuen feministischen Avantgarde als in sich geschlossener monolithischer Block patriarchalischer Kultur. Mit den Beiträgen im vorliegenden Heft stellen wir Interpretationen der Filmgeschichte bzw. historisch gewordener Genres und Filme vor, die im Spannungsfeld zwischen neuer Theoriebildung und vorfindlichem Material liegen. Aus dieser Spannung heraus werden nicht nur bisher wenig beachtete Einzelaspekte entdeckt oder umgewertet, mitunter wird auch am filmgeschichtlichen Material die Eindimensionalität theoretischer Deutungsmuster aufgebrochen.

»Frauen und Film« bei AvivA

Die Filmzeitschrift »Frauen und Film« ist die erste feministische filmtheoretische Zeitschrift Europas. Die Zeitschrift wurde 1974 von der Filmregisseurin Helke Sander in Berlin gegründet, zog 1983 nach Frankfurt am Main und wurde dort im Stroemfeld Verlag zunächst von Karola Gramann, Gertrud Koch und Heide Schlüpmann, später mit erweitertem Herausgeberinnenkreis herausgegeben.
Nun, nach 47 Jahren, kehrt »
Frauen und Film« nach Berlin zurück, um erstmals beim AvivA Verlag zu erscheinen. Die Zeitschrift befasste sich in den Anfangsjahren vor allem mit den praktischen Bedingungen von Filmproduktion sowie der Ausbildungssituation und setzte sich kritisch mit Sexismus im Film und der Entwicklung einer feministischen Filmkritik und -geschichtsschreibung auseinander. So spielten Themen wie die Ästhetik des faschistischen Films, Krieg und Kino, Masochismus, Avantgarde und Experiment und in neuerer Zeit Film und Medien, Autorinnenfilmerinnen und Migration eine Rolle. Zunächst als politisches Agitationsforum gedacht, das sich für die Entwicklung einer Frauenfilmpolitik und -kultur einsetzte, hatte der erste Umzug nach Frankfurt eine Neuausrichtung der Zeitschrift in der Tradition der Frankfurter Schule mit Fokus auf Filmtheorieentwicklung und Filmgeschichtsschreibung zur Folge.
Mit der Rückkehr nach Berlin wollen wir diese Tradition fortführen und uns im neuen Heft – nun mit veränderten Vorzeichen – wieder stärker mit vernachlässigten Aspekten der Filmpraxis auseinandersetzen.

 



Suche

Hier können Sie sich für unseren Newsletter über Veranstaltungen und Neuerscheinungen anmelden. Informationen zum Datenschutz.

Logo "Berliner Verlagspreis 2020"
Logo "Preisträger Deutscher Verlagspreis 2019"

AvivA auf Facebook, Twitter, Instagram:

Link zur Frühjahrsvorschau 2021
Vorschau Frühjahr 2021
Die neue Ausgabe der Virginia ist gerade erschienen!
Die neue Ausgabe der Virginia ist gerade erschienen!

Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint künftig im AvivA Verlag
Die Zeitschrift Frauen und Film erscheint künftig im AvivA Verlag