
Sarah Seidel ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Konstanz und interessiert sich für die Wechselwirkungen von Literatur und Gesellschaft, Mutterschaft in der Literatur, aber auch für Literatur in interdisziplinären Zusammenhängen, insbesondere Recht und Literatur sowie Medizin und Literatur. Mit ihren Studierenden erprobt sie regelmäßig öffentlichkeitswirksame Formate, so z. B. die Ausstellungen Literatur und Menschenrechte (2023) und ÜberLeben erzählen. Sant’Anna di Stazzema 1944/2024 (2024 und 2025); sie hat u. a. ein Buch über juristische Fallgeschichten im 18. Jahrhundert veröffentlicht (2018) und ist Mitherausgeberin des Sammelbandes Poetik und Politik (2022).