125. Geburtstag von Jolán Földes am 20. Dezember 2026
Aus dem Ungarischen übersetzt v. Stefan I. Klein,
herausgegeben u. mit einem Nachwort v. Britta Jürgs
304 Seiten
Hardcover m. Leseband
ISBN 978-3-949302-31-2
Sofort lieferbar
inkl. MwSt, versandkostenfrei in bestimmte Länder
Versandkostenfrei in folgende Länder: Deutschland
Paris, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, in der »Straße der fischenden Katze«, der Rue du Chat qui Pêche. In dieser schmalen, dunklen Gasse an der Seine wohnt die ungarische Familie Barabás, die über Wien nach Paris kam und deren älteste Tochter Anna im Mittelpunkt des Romans steht. In der Nachbarschaft der Gasse treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander – vom russischen Bankier bis zum spanischen Anarchisten. So unterschiedlich die Beweggründe sind, aus denen sie ihre Heimatländer verlassen mussten, sie alle versuchen, sich im Pariser Exil der 1920er und 1930er Jahre zurechtzufinden. Doch die politischen Ereignisse bringen ihr Leben immer wieder durcheinander.
Die ungarisch-jüdische Schriftstellerin Jolán Földes gibt in ihrem Roman den vielen Namen- und Heimatlosen ein Gesicht, deren Situation heute ebenso aktuell ist wie zum
Zeitpunkt der Erstveröffentlichung.
Mit diesem Roman gewann Földes 1936 einen internationalen Romanwettbewerb, der nicht nur ein sehr hohes Preisgeld beinhaltete, sondern auch mit der Übersetzung und Veröffentlichung in 12 Ländern und Sprachen verknüpft war. 1937 erschien die deutschsprachige Fassung bei Allert de Lange in den Niederlanden, aus dem Ungarischen übersetzt von Stefan Isidor Klein.
Dina Netz, Deutschlandfunk, 28.10.2025
»Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Obwohl es um ungarische Emigrant:innen im den 1920ern geht, ist das Buch hochaktuell. Dazu kommt dann noch die liebevolle Ausstattung, die es zu einem idealen Buchgeschenk jenseits des Mainstreams macht.«
Petra Samani, Buchblinzler
»Es ist ein großes Glück, dass dieser Roman nun wieder verfügbar ist; mit Sicherheit eines der schönsten, leichtesten, freundlichsten und auch lustigsten Bücher dieses Herbstes.«
Frédéric Valin, neues deutschland
»Die ungarisch-jüdische Autorin ist ganz nah dran an diesen Menschen. Genau beobachtend, sehr empathisch und mit ganz viel warmherzigem Humor. Das macht die Geschichte leicht und das Buch, das sie 1936 schrieb, auch heute noch zu einer lohnenden Lektüre.«
»Atemlos verfolgen wir das Schicksal der Barabás und anderer Auswanderer bei den alltäglichen Problemen. Welche Entbehrungen und Erniedrigungen sie alle bei dem Versuch erfahren, sich einzugliedern und Wurzeln zu fassen, davon schreibt Földes in buchstäblich hautnaher und atmosphärisch dichter Weise.«
Christiana Puschak, Wir Frauen
»Die älteste Tochter der Barabás’ wird die Geschichte der Familie und der Straße so erfrischend ehrlich und neugierig erzählen, dass man sofort die Tasche packen möchte, um diese kleine Gasse nur einmal einfach nur zu sehen.«
Karsten Koblo, aus-erlesen.de
»Mich hat an diesem zeitlosen Roman vor allem die große Empathie begeistert, mit der Földes ihre Figuren einander begegnen lässt.«
»Paris, das war mal eine Stadt osteuropäischer Emigranten. Die Ungarin Földes hat 1937 in diesem Roman gezeigt, wie Integration gelingt.«
Tilmann Krause, Welt am Sonntag
»Erzählt wird aus der Sicht der älteren Tochter Anni […]. Ihre naive, unvoreingenommene Sicht auf ihre Umgebung, auf die Menschen unterschiedlichster sozialer Milieus, die hier aufeinandertreffen, entspricht dem humorvollen, heiteren Ton, der das Buch prägt und dessen Lektüre […] zum besonderen Vergnügen macht.«
Heike Frank, Virginia Frauenbuchkritik
»Der jüdischen Ungarin gelang mit ihrem Roman nicht nur ein Kaleidoskop der 1920er- und 1930er-Jahre. ›Die Straße der fischenden Katze‹ ist bei der heutigen politischen und gesellschaftlichen Lage mit Antisemitismus und Rechtsextremismus, mit Hass und Fremdenfeindlichkeit aktueller und wichtiger denn je.«
Heike Linde-Lembke, Newsletter Chaverim
»Die Atmosphäre hat mich mitgerissen. Ich habe das Buch angefangen zu lesen, zwischendurch etwas erledigt und mich schon wieder aufs spätere Weiterlesen gefreut. Ein Lesegenuss und dafür großartige ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5«
@buecher_mit_chris