Ruth Landshoff-Yorck

Das Mädchen mit wenig PS

Feuilletons aus den zwanziger Jahren

Landshoff-Yorck, Ruth: Das Mädchen mit wenig PS
Hg. und mit einem Nachwort v. Walter Fähnders
224 Seiten
gebunden
ISBN 978-3-932338-81-6
 
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Inhalt

Amüsant, glamourös und bissig, witzig und ironisch widmet sich Ruth Landshoff-Yorck in ihren Feuilletons Zeitgeist und Lebensart der zwanziger Jahre. Sie charakterisiert die neue »Weibliche Höflichkeit«, schreibt über die »Leichtigkeit zu küssen« und sinniert darüber, »Was kein Mann kann«. Sie nimmt das Konzertpublikum und die Spezies der Grammophonsnobs unter die Lupe und gibt sarkastische »Ratschläge für die Winterreise«.

Sie ist viel unterwegs – gerne im Auto, dem neuen Mädchentraum. Sie nimmt an einem »Wellenbad-Ball« in Wien und an einer »Bismarckfeier in Hamburg – mit Steinen und Knüppeln« teil und porträtiert die »Steinerne Dame von Naumburg«. Sie macht »Entdeckungen Unter den Linden«, unternimmt eine romantische Fahrt durch Bayern und erlebt »Paris im Sommer«.

 

Als »schön, klug, unternehmend, vorurteilslos« wurde Ruth Landshoff-Yorck in einem Nachruf im New Yorker Aufbau charakterisiert, Ihre unvoreingenommene Haltung und unkonventionelle Annäherung zeichnen die Feuilletons aus den zwanziger und beginnenden dreißiger Jahren aus. Die Texte aus Zeitschriften und Tageszeitungen wie der Dame. dem Tempo, der Berliner Volks-Zeitung, der Vogue oder der Wiener Bühne erscheinen hier zum größten Teil erstmals in Buchform.

 

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Walter Fähnders

 

 

Pressestimmen

 

»Die fast fünfzig Reportagen, Skizzen, Erzählungen und Anekdoten lesen sich federleicht und dabei engagiert, frei in der Wahrnehmung und ungebunden in der Bewertung.«

Irene Bazinger, FAZ

 

»Wer wissen will, wie lässig Journalismus in den Zwanzigern war, sollte Ruth Landshoff-Yorck kennenlernen.«

Erhard Schütz, Die Welt

 

»...Ruth Landshoff-Yorck konnte mehr als spötteln und feiern und verwegen sein. Sie schrieb kess und scharf, witzig und zärtlich.«

Maike Wetzel, Freitag

 

»Euphorisch, spöttisch und ein bisschen größenwahnsinnig ist der Tonfall ihrer frühen Texte.«

Christian Schröder, Der Tagesspiegel

 

»Wenige schrieben mit so entspannten Humor über das weibliche Lebensgefühl um 1930.«

Sabine Rohlf, Berliner Zeitung

 

»Bissig, rasant und mit unbestechlichem Blick für zeitgeistige Erscheinungen schreibt Ruth L-Y über das Dasein als junge Frau im Berlin der roaring twenties. (...) Ihre Texte sind stets politisch (siehe ihr Blick fürs Wesentliche) und hypermodern (der Hang zum schnellen Autofahren ist nur ein Indiz).«

Christina More, christinamoreblog

 

»Viele (dieser 50 Texte) lesen sich überraschend aktuell, als würde der Zeitgeist der 20er Jahre in den Rollenmodellen für junge Frauen gerade eine Wiedergeburt feiern.«

Katrin Bettina Müller, taz

 

»... diese frühen feuilletonistischen Arbeiten, (sind) all jenen Lesern empfohlen, die keine Scheu davor haben in alten Texten ihre heutigen, ironisch-augeklärten Sichtweisen wiederzufinden.«

Thomas Koppenhagen, Tageblatt

»Geradezu modern wirkt das gelegentliche Genderbending der Feuilletons, das sie auch schon einmal mit einer Rassismuskritik verbindet.«

Rolf Löchel, literaturkritik.de

»Kurzweilig, intelligent, klarsichtig, dazu sprachlich höchst originell, selbstbewußt, spritzig und unerhört lebendig sowie mit dem richtigen Schuss Chuzpe hat die 1904 geborene Schauspielerin und Journalistin ab 1927 ihre Welt im Feuilleton gespiegelt...«

Frank Becker, Musenblätter

»Ruth Landshoff-Yorck widmet sich in diesen Feuilletons auf amüsante, bissige und ironische Weise dem Zeitgeist und der Lebensart der zwanziger Jahre. Sie charakterisiert die neue „Weibliche Höflichkeit“, schreibt über die „Leichtigkeit zu küssen“ und „Was kein Mann kann“. «

Lady-Blog

»Mit ihren Glossen legte die selbstbewusste Autorin (...) es nicht auf Pointen an, die man mit dem Umblättern der Seite schon wieder vergessen hat. Vielmehr schafft sie es, die Zeit des Umbruchs zwischen den beiden Weltkriegen auf gekonnte Art zu veranschaulichen...«

Fräulein Julia

 

»Es ist diese jugendliche Leichtigkeit, die selbstbewusste Feder und der kecke Ton von Ruth-Landshoff-Yorck, der mich bereits im ersten Satz des titelgebenden Beitrags mit einem Augenzwinkern begrüßt...«

Klappentexterin, We read Indie

»Gerade weil sie frisch und unbekümmert daherkommen, amüsant, gleichzeitig bissig und von bestechendem Esprit sind, fangen sie jene Zeit so gut für uns ein, jene Zeit, die zugleich freizügig, abenteuerlich und gefährlich war.«

Das Magazin der 5plus

Cover

Das Mädchen mit wenig PS
Buchcover
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Leseprobe

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