Die Künstlerinnen-Reihe bei AvivA

Im Rahmen dieser Künstlerinnen-Reihe gibt AvivA weiblicher Kreativität im Schatten vielfach mythisierter Männerzirkel ein Gesicht. Wir präsentieren Ihnen schön ausgestattete, essayistische Portraitbände berühmter und wiederzuentdeckender Dichterinnen, Malerinnen und Bildhauerinnen - Lesebücher für wissenschaftlich Versierte und für all diejenigen, die mehr über die weibliche Seite der Kulturgeschichte wissen möchten, mit Portraitfotos, Abbildungen einzelner Werke und umfangreichen Angaben zum Weiterlesen.

Architektinnen
Künstlerinnen um 1900
Neue Sachlichkeit
Kunstsammlerinnen
Dadaistinnen
Aktkünstlerinnen
Expressionistinnen

Surrealistinnen
DAVKA - Jüdische Visionen



 


Klappenbroschur,
ca. 200 S., zahlreiche Abb.
ca. 44 DM/ 321 ÖS/ 40,50 SFr
ab 1.1.2002: ca. 22,50 Euro
ISBN 3-932338-12-X
erscheint im September 2001

Sonia Ricon Baldessarini:
Wie Frauen bauen - Architektinnen von Julia Morgan bis Zaha Hadid


Museumsbauten oder Villen, Feuerwehrhäuser oder Studentinnenwohnheime, familiengerechte Wohnungen oder Appartements für die berufstätige Frau: Die von Architektinnen durchgeführten Bauten umfassen sämtliche Genres, ob in Amerika, Brasilien, Japan oder Europa, ob zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder in der Gegenwart. In zwölf Porträts unternimmt Sonia Ricon Baldessarini einen Streifzug quer durch die Baugeschichte von den Pionierinnen bis hin zu Architektinnen der Gegenwart.

Julia Morgan und ihre Welt der Repräsentation
die Zürcherin Lux Guyer und ihre Frauenwohnkolonie Lettenhof
Emilie Winkelmann, erste freiberufliche Architektin in Deutschland
Eileen Gray, E. 1027 und das Paris der 20er Jahre
die Ehepaar- und Ledigenwohnungen der Bauhausarchitektin Lilly Reich
Margarete Schütte-Lihotzky und die »Frankfurter Küche«
Zeit-Räume und Raumformen bei Lucy Hillebrand
Hilde Weström, der Wiederaufbau Berlins und die Wohnungen der Zukunft
Lina Bo Bardis Architektur zwischen Macht und Ungerechtigkeit
Gae Aulenti und das Musée d'Orsay
Itsuko Hasegawa und ihr gläsernes Fruchtmuseum am Fuße des Fuji
Zaha Hadid, das Dreieck und die dekonstruktivistische Architektur
sowie ein Überblick über zeitgenössische Architektinnen


Sonia Ricon Baldessarini, 1956 in Rio de Janeiro geboren, studierte Architektur, Philosophie und Denkmalpflege und promovierte in São Paulo über Bauforschung und Dokumentation. Sie ist als freischaffende Architektin sowie als Referentin zur Architekturgeschichte und -theorie tätig und lebt in Berlin.


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Gebunden, ca. 300 S., ca. 30 Abb.
ca. 42 DM/ 307 ÖS/ 38,70 SFr
ab 1.1.2002: ca. 21,50 Euro
ISBN 3-932338-13-8
erscheint im August 2001

Britta Jürgs (Hg.):
Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt
Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen um 1900


Künstlerinnen und Schriftstellerinnen an der von Impressionismus, Naturalismus oder Symbolismus geprägten Jahrhundertwende: Im Streben nach geistiger wie materieller Selbstständigkeit kämpften sie um einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft oder eroberten sich die Bohème. Ihr Leben und Schaffen im Privaten wie im Öffentlichen brachte die epochentypischen Frauenbilder ins Wanken, indem sie unbeirrt der eigenen Ideenkraft Raum und Ausdruck gaben und dabei neue Horizonte eröffneten.

Margrit Bröhan über Maria Slavona zwischen Pariser Kunstwelt und Berliner Secession
Christiane Krause über Franziska zu Reventlow und die Schwabinger Bohème
Kai Artinger über die Grafikerin Käthe Kollwitz und den Weberaufstand
Salean A. Maiwald über die Männerfreundin und Weibsbildnerin Lou Andreas-Salomé
Beate Spitzmüller über die Malerin Julie Wolfthorn und das Geheimnis der Fechterin
Cornelia Saxe über Ida Boy-Ed, Lübecker Schriftstellerin und Förderin von Thomas Mann
Annette Kliewer über Gabriele Reuters Romane, Frauenbewegung und Mutterschaft
Isabella Swetina-Schwinghammer über Elena Luksch-Makowsky und die Wiener Secession
Rita Jorek über Elsa Asenieffs »Libellenseele«
Vera Seehausen über Helene Böhlau und die Ausnahmsweiber
Margrit Bröhan über Dora Hitz’ Weg vom rumänischen Hof zur selbständigen Künstlerinnenexistenz
Sabine Prilop über die Sehnsucht der Schriftstellerin und Historikerin Ricarda Huch
Annette Dorgerloh über die Portraitmalerin Sabine Lepsius zwischen materieller Pflicht und künstlerischer Selbstverwirklichung
Françoise Meder über Clara Viebigs Eifelroman »Das Weiberdorf«
Sigrid Bauschinger über die engagierte Europäerin Annette Kolb


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Geb., ca. 280 Seiten, ca. 35 Abb.,
ca. 42 DM/ 307 ÖS/ 38,70 SFr
ab 1.1.2002: 21,50 Euro
ISBN 3-932338-09-X

Britta Jürgs (Hg.):
Leider hab ich' s Fliegen ganz verlernt
Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit


Im vierten Band der blauen Reihe stellt AvivA Künstlerinnen und Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit vor, einer der wichtigsten kulturellen und literarischen Strömungen der Weimarer Republik:
- Sabina Becker über Marieluise Fleißer und die Mehlreisende Frieda Geier
- Annelie Lütgens über Jeanne Mammens Abendaktkurs und Beobachtungen in Berliner Cafés
- Nicole Nottelmann über die unterschätzte Bestsellerautorin Vicki Baum und die Zubereitung
  von Milchreis
- Anna C. Krausse über Lotte Lasersteins Aktmodell
- Jens Brüning über Gabriele Tergit, Käsebier und den Kurfürstendamm
- Frizzi Krella über die Menschenbilder der Dresdener Dix-Schülerin Gussy Hippold-Ahnert
- Imke Koch über Irmgard Keuns kunstseidene Mädchen
- Hildegard Reinhardt über Gerta Overbecks Dortmunder Industriebilder
- Ruth Fruchtman über Mascha Kaléko und ihre poetischen Stenogramme
- Jane Kienle über Anita Rée und ihre Frauenbildnisse
- Anke Heimberg über Victoria Wolffs Studentinnenroman
- Kai Artinger über Hanna Nagel und den Kampf zwischen Künstlerinnenexistenz und
  Mutterschaft
- Gaby Frank über die Schildkröten Veza Canettis
- Heike Scholz über Grethe Jürgens und den Hannoveraner Wachsbogen



Pressetexte:

Unbedingt empfehlenswert!
(literaturkritik.de)

Dieses Buch bietet faszinierende Einblicke in künstlerisches Schaffen von Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts, einer Zeit des Aufbruchs und der Neudefinition von Frauenrollen.
(LISTEN)

Leseprobe

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Geb., 12 x 21 cm, ca. 280 Seiten, ca. 40 teils farbige Abb.,
ca. 46 DM/ 336 ÖS/ 42,20 SFr
a
b 1.1.2002: 23,50 Euro
ISBN 3-932338-10-3

Britta Jürgs (Hg.):
Sammeln nur um zu besitzen ?
Berühmte Kunstsammlerinnen von Isabella d'Este bis Peggy Guggenheim



Ob aus Passion, Prestige oder aus der Lust am Besitzen: Kunstsammlerinnen haben die Kunstgeschichte maßgeblich geprägt. Passionierte Sammlerinnen und Mäzeninnen gibt es nicht erst im 20. Jahrhundert. Vor allem seit der Renaissance kaufen und sammeln Frauen Kunst, fördern und beauftragen zeitgenössische KünstlerInnen. Was, warum und wie sie sammelten und was aus ihren Sammlungen wurde, zeigt dieser Streifzug durch weibliche Sammelleidenschaften quer durch die Jahrhunderte.

Porträtiert werden:
- Isabella d'Este, die berühmte Sammlerin der italienischen Renaissance, und ihre Grotta
- Margarete von Österreichs Musenhof von Mecheln
- Maria von Ungarn und Tizians Gemälde für Schloß Binche
- Maria von Medici und Rubens' Kolossalgemälde für das Palais du Luxembourg in Paris
- Christina von Schweden und die Aneignung einer Prager Sammlung
- Gräfin Jeanne de Verrue und die Niederländer
- die Porträts der Madame de Pompadour zwischen Koketterie und Frömmigkeit
- das Mahlerey Cabinett der Karoline Luise Markgräfin von Baden
- Katharina II. von Rußland und die Eremitage
- die Lieblingsbilder der Kaiserin Joséphine
- die Kronprinzessin Victoria, Kaiserin Friedrich
- das berühmte Picasso-Porträt von Gertrude Stein
- Nell Walden und der STURM
- Marie-Laure de Noailles, die verbannten Goyas und ein Balthus-Portrait
- Peggy Guggenheim und die SurrealistInnen in einem Palazzo in Venedig.



Pressetexte:

Das Buch füllt eine Lücke.
(Bonner General-Anzeiger)

Das Mäzenatentum war nie reine Männersache. Das lässt sich hier noch einmal aufs Schönste nachlesen.
(Der Tagesspiegel)


Leseprobe

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Gebunden, 12 x 21 cm, 216 Seiten, 21 Abb.
38 DM/ 35,20 SFr/ 277 ÖS
ab 1.1.2002: 19,50 Euro
ISBN 3-932338-06-5

Britta Jürgs (Hg.):
Etwas Wasser in der Seife.
Portraits dadaistischer
Künstlerinnen und Schriftstellerinnen

Hat Dada ein Geschlecht? Ist Dada männlich? Ist Dada weiblich?
In Zürich, Berlin, Paris, Köln, Hannover, New York: überall Frauen in den Dada-Kreisen. Mal im Mittelpunkt, mal an der Peripherie, tanzten sie auf Dada-Soiréen im legendären Zürcher Cabaret Voltaire, entwarfen Dada-Marionetten und -Kostüme, stellten aus Ab- und Zufallsprodukten Kunstobjekte zusammen, verfaßten Laut- und andere Gedichte.

Den weiblichen Anteil an Dada präsentiert dieser Band mit zehn Portraits von Dada-Künstlerinnen und Dichterinnen, die in ihrer Exzentrizität und künstlerischen Kreativität immer noch en vogue sind:

- Jula Dech über die Dadasophin und Meisterin der Collage Hannah Höch
- Barbara Kornmeier über Suzanne Duchamp und Tabu Dada
- Karla Bilang über Sophie Taeuber-Arp, Dada-Köpfe und das Zürcher Cabaret Voltaire
- Britta Jürgs über die exzentrische Garderobe der Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven
  in New York

- Heike Welzel über Olga Rosanowa und eine Spurensuche nach Dada in Rußland
- Hartmut Bomhoff über Käte Steinitz, die Scheuche und Dada Hannover
- Anja Kemmerzell über Mina Loy, Gedichte, Feminismus und Lampenschirme
- Kai Artinger über Angelika Hoerle und Dada Köln
- Gaby Frank über Beatrice Wood und etwas Wasser in der Seife
- Daniela Büchten über Greta Knutsons Bestien und das Innenleben eines Schädels


Pressetexte:

Was den Charme des Buches ausmacht, ist der gebotene Überblick, der Dada nochmal als internationale Bewegung sichtbar macht, sind die vielen verschiedenen Beiträge, die – in gut lesbarer Weise geschrieben – Lust machen auf mehr.
(Weiberdiwan)

Instruktiv und schön gemacht.
(BÜCHNER)

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Gebunden, 12 x 21 cm, 224 S.
35 teils farbige Abb.
42 DM/ 38,70 SFr/ 307 ÖS
ab 1.1.2002: 21,50 Euro
ISBN 3-932338-05-7

  Salean A. Maiwald:
Von Frauen enthüllt
Aktdarstellungen durch Künstlerinnen
vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Eines der angesehensten Themen in der Kunst, für Frauen auch durch ihren Ausschluß vom Aktstudium an den Kunstakademien bis ins 20. Jahrhundert ein Tabu: Aktdarstellungen. Salean A. Maiwald gibt einen Überblick über die Geschichte der Aktmalerei und -skulptur und präsentiert diejenigen Künstlerinnen, die den Mut aufbrachten, sich Aktdarstellungen trotz gesellschaftlicher Zwänge nicht verbieten zu lassen:

Die mittelalterlichen Buchmalereien der Nonne Ende, Artemisia Gentileschis heroische Frauenakte, die männlichen Akte auf den Altarbildern der Barockmalerin Giulia Lama, die idealisierten Aktportraits der Hofmalerin Elisabeth Vigée-Lebrun, die neoklassi-zistischen Monumentalplastiken der amerikanischen Bildhauerinnen um Harriet Hosmer in Rom, Suzanne Valadons Selbstportraits als Akt, die Umkehrung der Geschlechterrollen in den Gemälden der Surrealistin Leonor Fini, die lustvollen Skulpturen Niki de Saint Phalles und viele andere mehr.


Salean A. Maiwald, 1948 in Wuppertal geboren, studierte Psychologie und lebt seit 1983 als freie Autorin und Malerin in Berlin.



Pressetexte:

Salean A, Maiwald hilft der von Männern dominierten Kunstgeschichtsschreibung auf die Sprünge.
(Süddeutsche Zeitung)

Ein schön gemachtes Buch stellt Frauen vor, die sich über Tabus hinwegsetzen.
(annabelle)

Leseprobe


 
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cover

Gebunden, 320 Seiten, 30 Abb.
42 DM/307 ÖS/38,70 SFr
ab 1.1.2002: 21,50 Euro
ISBN 3-932338-04-9

Britta Jürgs (Hg.):
Wie eine Nilbraut,
die man in die Wellen wirft

Portraits expressionistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen

Die weibliche Seite des Expressionismus...
Mit Beiträgen von Annette Antoine, Kai Artinger, Karla Bilang, Hartmut Bomhoff, Dorit Brack, Daniela Büchten, Bernd Fäthke, Britta Jürgs, Karoline Müller, Stefan Neumann, Hildegard Reinhardt, Felicitas Rink, Cornelia Saxe, Waltraud Schwab und Hartmut Vollmer

Ein Lesebuch über berühmte und wiederzuentdeckende Dichterinnen, Malerinnen und Bildhauerinnen im Umfeld des Expressionismus:
Die passionierte Radfahrerin Gabriele Münter; Else Lasker-Schüler und ihre Bild-Text-Gesamtkunstwerke; die Malerin Marianne Werefkin als bedeutende Theoretikerin des Expressionismus; die "Angorakatzenblume" Mechtilde Lichnowsky; die im Kindbett gestorbene Frühexpressionistin Paula Modersohn-Becker; Henriette Hardenberg und der Wunsch nach Freiheit; Jacoba van Heemskerck, die in Holland eine Sturm-Kunstschule nach Berliner Vorbild gründete; die sportbegeisterte Tierbildhauerin Renée Sintenis; die skandalumrankte Nicht-nur-Künstlerwitwe Claire Goll; Olga Oppenheimer und ihr Kölner Gereonsklub; die Bahlsen-Gestalterin Martel Schwichtenberg; Margarete Kubicka und die Gruppe BUNT; Emmy Ball-Hennings zwischen Traum und Realität; die Bildhauerin Milly Steger, die mit einem Theaterportal in Hagen für einen Skandal sorgte, sowie Lea Grundig und ihr expressiver Realismus.
Die von LiteraturwissenschaftlerInnen und KunsthistorikerInnen verfaßten essayistischen Portraits geben auch Hinweise zur weiterführenden Lektüre und werden ergänzt durch Portraitfotos sowie Abbildungen der Kunstwerke.


Pressetexte:

Bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Vielfalt des künstlerischen Schaffens dieser Frauen.
(Neue Osnabrücker Zeitung)

Exemplarische Frauenschicksale, nachzulesen in einem wertvollen Buch.
(art)

Leseprobe

 
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cover

Gebunden, 200 Seiten,
9 Abb.
38 DM/35,20 SFr/277ÖS
ab 1.1.2002: 19,50 Euro
ISBN 3-932338-00-6

  Britta Jürgs (Hg.):
Oh große Ränder
an meiner Zukunft Hut!

Portraits surrealistischer Künstlerinnen und Schriftstellerinnen

Mit Beiträgen von Annette Antoine, Kai Artinger, Oliver Esterl, Britta Jürgs, Jane Kienle, Valérie Lermite, Brigitte Luciani und Cornelia Saxe

Ein Lesebuch über weibliche Kreativität im Schatten surrealistischer Männerzirkel. Portraitiert werden acht Frauen aus verschiedenen Generationen und Städten - aus Paris, Prag und anderswo -, die vor allem seit den 30er Jahren im Umkreis des Surrealismus als Malerinnen, Dichterinnen oder Objektkünstlerinnen tätig waren:

Gisèle Prassinos, die als dichtendes Schulmädchen von den Surrealisten gefeiert und dann vergessen wurde; die Meisterin der Masken und Verkleidungen, Leonor Fini; Meret Oppenheim, die immer nur mit ihrer Pelztasse assoziiert wird; Joyce Mansour, deren erotische Texte noch zu entdecken sind; Dorothea Tanning und ihre Kleine Nachtmusik; die Berliner Anagrammdichterin und Zeichnerin Unica Zürn; Toyen, die Gründerin der Prager Surrealistengruppe, und Leonora Carrington mit ihrer Vorliebe für abgründigen Humor, Schaukelpferde und matriarchalische Mythen.

Dieser Portraitband leistet ein längst überfälliges Stück Aufarbeitung der weiblichen Seite des Surrealismus und fängt zugleich als lebendig und anschaulich geschriebenes Lesebuch einen großen Teil des Mythos ein, der sich um das Phänomen Surrealismus rankt.

Pressetexte:

Dieser journalistisch-literarische Band mit Texten über acht surrealistische Künstlerinnen und Schriftstellerinnen ist eine schöne Überraschung. Vor allem, weil er beweist, daß der Surrealismus keinesfalls eine reine Männersache war.
(ELLE)

Alle haben sie mit großer Energie vollkommen eigene Bild- oder Sprachwelten erschaffen und waren oft unkonventioneller und wagemutiger als die Revolutionäre in Haus-pantoffeln.
(EMMA)

Leseprobe

 
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Broschur, 16 x 21 cm, 144
Seiten, mehr als 50 Abb.
Deutsch / Englisch
24 DM / 22 SFr / 175 ÖS
ISBN 3-932338-08-1


Meshulash Berlin (Hg.):
DAVKA
Jüdische Visionen in Berlin /
Jewish Visions in Berlin

Einblick in zeitgenössische jüdische Visionen in Berlin und in ein ungeheuer vielfältiges künstlerisches Schaffen gewährt diese zweisprachige Dokumentation einer spektakulären Ausstellung in Berlin-Mitte.

Mit Texten von Esther Dischereit, György Dalos und Regina Scheer.


Pressetexte:

"Jüdisches Lebensgefühl von heute: zukunftszugewandt, ohne falsches Pathos und folkloristischen Touch, teilweise überschattet von schmerzhaften Erinnerungen an die Shoah."
(Die Welt)

"Zwischen graumelierten Rautentapeten und schreiend orangefarbenen Gardinen, den Resten der Schulkultur à la DDR, haben sich 16 Künstler Raum für eine Ausstellung geschaffen, die Traditionen kritisch befragt und das jüdische Lebensgefühl von heute beschreibt. Das 1861 ursprünglich als jüdisches Krankenhaus eingeweihte Gebäude ist mit Bedacht gewählt, seine verborgene Geschichte der Erinnerung zurückzugeben, Teil des Projekts."
(Frankfurter Rundschau)


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