Lili Grün

© Österreichische Nationalbibliothek
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Lili (Elisabeth) Grün wurde als Tochter eines jüdischen Kaufmanns 1904 in Wien ­ge­boren. Ende der 1920er Jahre ging sie nach Berlin, wo sie zur quirligen Kabarett­szene gehörte. Sie ver­öffentlichte Gedichte und Geschichten im Berliner Zeitgeist-Magazin Tempo, im renommierten Prager Tagblatt, im Wiener Tag oder in der Jugend. Zurück in Wien, verarbeitete sie ihre Berlin-Erlebnisse in ihrem Roman Alles ist Jazz (Erstauflage 1933 unter dem Titel Herz über Bord im Paul Zsolnay Verlag). Die Wiener Presse bejubelte Lili Grüns Debüt. Nach einem längeren Aufenthalt in Prag und Paris er­schien 1935 der Theater-Roman Loni in der Kleinstadt (Neuauflage unter dem Titel Zum Theater!). Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit ... wurde 1936/37 als Fortsetzungsroman im Wiener Tag abgedruckt und erschien 2016 bei AvivA erstmals in Buchform. Ihre Gedichte und Geschichten wurden 2014 - ebenfalls erstmals als Buch - unter dem Titel Mädchenhimmel! veröffentlicht. Nach der nationalsozialistischen Okkupation Österreichs im März 1938 hatte Lili Grün als jüdische Schriftstellerin schlagartig keine Möglichkeit mehr zu publizieren. Verarmt und lungenkrank blieb ihr die Emigration ins rettende Ausland verwehrt. 1942 wurde sie aus Wien deportiert und sofort nach ihrer Ankunft im weißrussischen Maly Trostinec ermordet.

Bücher

Junge Bürokraft ...
Junge Bürokraft ...
Mädchenhimmel!
Mädchenhimmel!
Alles ist Jazz
Alles ist Jazz
Zum Theater!
Zum Theater!

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Vorschau Herbst 2016
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